31. Mai 2013

Dead Island (Pc) Spieletest Nr.#55

Spieletest Nr.#55

Dead Island (Pc)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 15-18 Spielstunden. Durch die Option des "Neuen Spiel +" und das erreichen des Höchstlevels variiert die Spielzeit um einige Stunden.

Dead Island ist ein Horror Ego Shooter mit RPG Elementen.
-Jede Menge Untote, viele Waffen und eine große Welt.
-Viele Quests, die sich aber zum Teil wiederholen.
-Das gesamte Spiel lässt sich im Kooperativ-Modus spielen.

Während einer Party im Hotel auf der Urlaubsinsel Banoi in Papua-Neuguinea, bricht eine Zombie-Epidemie aus. Aufgewacht im Hotel-Zimmer, stellt der Spieler fest, das jenes völlig verwüstet wurde und trifft auf die ersten Infizierten. Ein Überlebenskampf beginnt.

Dead Island - Ein gammliger Untoten-Spaß auf einem tropischen Inselparadies?
-Vier Spieler Kooperativ-Modus per Drop-In&Out System (jederzeit ein- und aussteigen, während der Host dem Storyverlauf weiter folgen kann).
-Waffenrezepte, Level-Up System mit Talentbäumen für jeden Charakter.
-Das Spiel wird alleine schnell langweilig und bringt erst mit mehreren Spielern eine Menge Spaß.

Das Fazit zu Dead Island (Pc)



Der Spielspaß : 6-7
-Jegliche Haupt- und Nebenaufgabe lassen sich jederzeit mit anderen Spielern zusammen spielen (Lan/Online Multiplayer).
-Die Missionen wiederholen sich nach einer Weile (besorge Gegenstand X, suche nach Überlebenden usw.). Abwechslung bringt das Spiel leider auch nach 3-5 Spielstunden nicht, hier wurde auf Tiefe verzichtet, dafür auf Dauer-Gemetzel der Untoten gelegt.
-Die Gegner-Typen sind Spiel beginnend noch recht einfach, während des späteren Fortschritts jedoch recht unfair gestaltet (ausgeteilter Schaden, man wird leichter umgeworfen, Gegner lassen sich schwerer umwerfen).

Design und Gameplay : 7
-Die Grafik macht im Gesamteindruck einen positiven Eindruck, bis auf grobe Clipping-, Schattenfehler und den teilweise übertriebenen Bloom-Effekt.
-Die Steuerung ist recht gelungen, bis auf Schusswaffen (Trefferverhalten ist selbst über Kimme&Korn ungenau).
-Die verschiedenen Gebiete, besonders die Urlaubsinsel sind sehr gut gestaltet, beitragend dazu ist die Atmosphäre, das Idyllische der Sonne, des klaren Himmels und Meeres. Im Gegenzug holt einen die Realität ein, Zombies wohin das Auge reicht, zerfressene Leichen und jede Menge Blut.



Die Geschichte ist nicht besonders erwähnenswert. Charaktere die eine besondere Tiefe hätten, findet man ebenso wenig, dafür glänzt das Spiel mit einem tollen Kooperativ-Modus. Das Erkunden der Insel, erledigen von Aufgaben und das gegenseitige Beschützen vor den Zombie Massen bekommt mit mehreren Spielern einen hohen Spaß-Faktor.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

Kommentare :

  1. Sitze gerade am "Addon"-Nachfolger "Riptide", der quasi NICHTS Neues bietet. Der interessante, aber nicht so krass einzigartige Einstieg und ein neuer auswählbarer Char sind quasi die einzigen Neuerungen, die der Nachfolger bietet. Test kommt noch, aber nur soviel: zwei Games zur gleichen Zeit zu entwickeln, geht einfach nicht gut, Techland (ich spreche hier "CoJ Gunslinger" an). So rennt man wieder quer über eine neue generische Insel, die langweilige Nebenquests, wenig Story, puppenhaft alberne NPC-Animationen und jede Menge immer wieder spawnende Zombiewellen mit sich bringt. Ein wenig nervig, dass man fast keine Schusswaffen findet - aber auch der Vorgänger hat in dem Punkt lange auf sich warten lassen.

    Bei Teil 1 fand' ich es furchtbar, dass es mehrere Gebiete gibt (Stadt, Prison, usw.), obwohl das Ding "Dead Island" hieß und vor Release fast nur Screenshots vom Karibikparadies zu sehen waren. Ich will verdammt nochmal nur im Dschungel, kleinen Camps und am Strand Untoten die Rübe abschlagen - eine versumpfte, ekelhaft unaufgeräumte, unästhetisch wirkende Stadt geht mir doch am Poppes vorbei. ;)

    Riptide macht in dem Punkt (zumindest noch nach ca. 5hrs Spielzeit) alles besser. Hoffen wir, dass es so bleibt. :)

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    1. Ich wollte die Tage über Riptide schreiben, war davon im Vorfeld absolut nicht begeistert. Als AddOn wäre es sicher nicht so zerrissen worden. Dennoch muss man erwähnen, das sich wie immer aus Müll Geld machen lässt.

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  2. Hey, was heisst hier Müll? Riptide ist SCHLECHT, ja - aber ehrlich, wer höhere Erwartungen hatte, der tut mir Leid. (; Kein Spiel das die Banene neu erfindet, aber im Prinzip nicht SCHLECHTER ist als sein Vorgänger: Erwartet man keinen Tiefgang, ist es ein sehr nett funktionierendes Koop-Game (wenn man mal von den Rucklern, die alle 5 minuten auftritt, absieht. DIE sind echt nervig!).

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    1. Riptide hat ein noch schlechteres Verbindungsproblem als der Vorgänger, ebenso die unglaublich nervigen Gegner, welche ständig auftauchen, sobald man diese erledigt hat und kurz die Gegend untersucht. Es ist im Prinzip dasselbe Spiel, welches auf der Basis des ersten Spiels basiert, weswegen es eine Frechheit (und zu Recht) als Müll bezeichnet werden darf!
      Noch mehr Fehler und Bugs einzubauen, welche das Spieleerlebnis in vielen Punkten beeinflussen, besonders wenn man für ein Spiel 60-65€ verlangt, darf einfach nicht sein.

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