13. Juli 2013

Army of TWO : The 40th Day (Xbox 360) Spieletest Nr.#68

Spieletest Nr.#68

Army of TWO : The 40th Day (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 5-9 Spielstunden.

Army of TWO : The 40th Day ist ein 3rd Person Shooter.
-Verschiedene Waffen zum modifizieren (Schalldämpfer, Lauf, Visier).
-Gesamte Kampagne lässt sich im Kooperativ Modus spielen.
-Eine Recht kurze Kampagne, dafür non-stop Action.






Die Söldner Rios und Salem bekommen einen Auftrag der sie nach Shanghai führt. Schnelles Geld und ein kurzer Job dachten sich die beiden, ehe sie sich in einer Stadt befinden, welche in Schutt und Asche gelegt wird. Raketen schlagen ein, Hochhäuser zerfallen. Die Stadt liegt in Trümmern, besetzt von einer Armee und mitten drin : Rios und Salem.

Army of TWO : The 40th Day - Mehr als nur ein stupides Geballere?
-Die Abwechslung des Spiels ist kaum vorhanden, man sprintet von Deckung zu Deckung, versucht die Aggro (Aufmerksamkeit der Feinde) zu erlangen, sodass der Partner flankieren kann. Was sich gut anhört, hat recht wenig mit Taktik zu tun. Zum Großteil mäht man alles weg und das war's dann auch.
-Geld für fette Knarren : Man benötigt jede Menge Geld um die einzelnen Waffen zu verbessern (Teile sind ebenfalls zu finden). Verändert werden können die Waffen mit einer Umhüllung von Gold/Platin/Diamant oder anderen Mustern (für Aggro), verschiedene Läufe für Reichweite und Schaden uvm.
-Die Kooperativ-Aktionen halten sich in Grenzen. Heraufziehen des Partners, Loben/Beleidigen, Rücken-an-Rücken, oder hinter dem Partner mit Schild, Deckung nehmen.

Das Fazit zu Army of TWO : The 40th Day (Xbox 360)
Non-stop Geballere, wobei man die Deckung nicht vernachlässigen sollte.
Das vermeintliche Kapitulieren, dient zur Ablenkung.
Wird der Partner niedergeschossen, so kann man diesen aus der Gefahrenzone ziehen und beleben.
Geiseln zu retten gibt Bonus Geld und dient der Moral zwischen Rios und Salem.
Spielspaß : 5
-Ein Titel, welcher auf kooperatives Spielen gelegt wurde, verschenkt jede Menge Potenzial.
Die Möglichkeiten, welche zum Einsatz kommen könnten, reduzieren sich auf Schusswechsel, gelegentliche Erhöhungen erreichen und Deckung bieten.

-Die K.I. des Partners zeigt deutlich, hier wurde an Ressourcen gespart. Unbeholfen irrt diese durch die Level und agiert recht dämlich, was sich besonders in den späteren Level bemerkbar macht (K.I. wird erschossen = Neustart an unfair gesetzten Kontrollpunkten).

-Verschiedene Möglichkeiten werden durch sammelbare Objekte (Waffenteile, Radio, Winkekatz) geboten, welche über 7 Kapitel hinweg verteilt liegen.
Die jeweiligen Waffenteile könnt Ihr ebenso an Eure Waffen anbringen, welche optisch und die unterschiedlichen Statistiken verbessern oder verschlechtern.

-Die verschiedenen Waffen können mit unterschiedlichen Tarnungen gefärbt werden.
Diese haben Auswirkungen auf die Bedrohung oder Reduzierung, welche sich im Kampf zum Flankieren oder direkten Angreifen nützlich macht.

Für den maximalen Bedrohungslevel (Aggro), erscheint die Goldene Lackierung am effektivsten, sowie die Diamantbesetzten Granaten.

Design und Gameplay : 5-6

-Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig. Während der Partner niedergeschossen wird, kann man diesen hinter eine Deckung ziehen und wiederbeleben (hierfür zieht man diesen nicht direkt, sondern dreht sich erstmal im Kreis, was zu unnötigen Treffern und oftmals zum eigenen Tod führt).

-Die Grafik bietet neben einem eigenen Stil (kräftige rote Farben), ebenfalls matschige Texturen und jede Menge Clippingfehler.

-Die Synchronisation (deutsche Sprachausgabe) wurde recht lieblos vertont, weswegen sich die englische Sprachausgabe empfiehlt.



Ein Spiel vom Ansatz gut, vom Ergebnis dürftig. Kooperativ bedeutet zusammen etwas erreichen, was alleine nicht möglich wäre. Geboten wird bloß ein Schusswechsel nach dem anderen, mit einem Hauch von Taktik. Wer zusammen mit einem Freund/in böse Jungs erschießen möchte, wird sicher etwas Freude an dem Titel haben.
_________________________________________________________________
Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

Kommentare :

  1. "Army of Two" ist leider bis auf den ersten "Hui - coole Idee"-Moment aus dem Erstling dann, wie du bereits schon richtig erkannt hast, nur noch reinste Durchschnittskost. Zwar werde ich auch den erst kürzlich erschienenen dritten Teil "Devil's Cartel" durchzocken, aber das ohne Reue alleine und nur einmalig.

    Schade eigentlich - ob da wohl EA wieder seine ekligen Griffel mit im Spiel hatte? Man weiß es nicht...

    Danke für den Test, lieber John! ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der erste Teil konnte war zwar auch nicht mit einem tieferem Sinn glänzen, dort war aber die Idee neu und somit konnte man über die Mängel hinweg sehen. Beim dritten Teil habe ich nur die Demo gespielt und war in den ersten Minuten bereits völlig desinteressiert. Es ist wie mit so ziemlich jeder Serie, eine neue Zahl, zwei drei "Neuerungen" und das zum Nachteil der Geschichte.

      (EA wird definitiv die Klauen im Spiel gehabt haben, sonst wäre es ja nicht nur ein 08/15 Spiel.)

      Löschen

Hat Dir der Artikel gefallen? Lass es mich wissen und gib deine persönliche Punktezahl ab.
-Folge mir einfach und verpasse so keine neuen Posts-