17. Juli 2013

TES 4 : Oblivion (Xbox 360) Spieletest Nr.#70



Spieletest Nr.#70

TES 4 : Oblivion (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 20-45 Spielstunden. Das bloße verfolgen der Hauptquests spielt sich allerdings in weniger als 4-7 Spielstunden.

TES 4 : Oblivion ist ein Rollenspiel.
-Riesige, frei begehbare Spielewelt.
-Viele Haupt-, sowie Nebenaufgaben.
-Verschiedene Attribute (Einhand-, Zweihandwaffen, Magie, Schilde uvm.) runden das Rollenspiel Erlebnis ab.



Nachdem der Held in einer Gefängniszelle erwacht und auf seine Strafe wartet, flieht der Kaiser und seine Leibgarde, durch dessen Zelle in die alten und geheimen Tunnel. Während der Flucht bleibt keine Zeit für die Verurteilung und somit kreuzen sich die Schicksale des Helden, sowie des Kaisers erneut. Die letzte Bitte des Kaisers, bevor dieser von den Meuchelmördern der mythischen Morgenröte getötet wird, lautet einfach : Bringe das kaiserliche Siegel zu dem letzten Nachkommen des Septim.

TES 4 : Oblivion - Guter Nachfolger des bekannten Morrorwind?
-Viele Übersetzungsfehler (Englisch in Deutsch), was teilweise lächerlich wirkt (Wache sagt zur Begrüßung : Auch Ihr!). Trank-, sowie Zauberbeschreibungen sind ebenfalls fehlerhaft übersetzt.
-Viele Aufgaben für verschiedene Gilden (Magier-, Kämpfer-, Diebesgilde und die dunkle Bruderschaft).
-Level Up System mit Attributen, die einen Magier, Dieb oder Kämpfer bilden können.

Das Fazit zu TES 4 : Oblivion (Xbox 360)
Die Tore Oblivions öffnen sich öfters in der Spielewelt, welche hochwertige Beute enthalten können.
Hoch zu Ross. Mit einem Pferd lässt sich die Welt schneller erkunden.
Je stärker der Charakter, umso stärker der Feind (hochwertige Rüstungen und Waffen bei Feinden).

Spielspaß : 6
-Die Übersetzung und gelegentliche Bugs trüben die Welt von Tamriel, dennoch bietet das Spiel für verschiedene Spielweisen genug Möglichkeiten.
-Viele Aufgaben wiederholen sich vom Prinzip und werden auf Dauer recht eintönig. Leider ändern die verschiedenen Gilden nichts an den Aufgaben (Besorge Gegenstand a und bringe ihn zu Person b).
-Das Trainieren der Attribute führt zu Verbesserung in der Nutzung (Rüstung, Schilde oder Waffen uvm.) und formt nach und nach einen besseren Charakter.

Design und Gameplay : 6-7
-Die Grafik des Spiels war ein riesiger Sprung nach vorne. Besonders der Einsatz des Bloom-Effekts, wurde hier gezielt in eine magische Welt mit dichter Vegeation eingebaut.
-Die Steuerung ist recht gut umgesetzt (das Kampfsystem ist etwas stumpf). Drauf schlagen und schleudern der Zauber, wirkt auf Dauer eher wie eine rohe Prügelei.
-Die Musik und Soundkulisse ist teilweise recht gut gelungen, besonders in Höhlen und Dungeons (als Dieb oder Attentäter).


Oblivion bietet eine große und magische Welt. Viele Orte die es zu erkunden gibt und immer wieder versteckte Nebenaufgaben. Wer Zeit und etwas Geduld in die Welt von Tamriel investiert, wird mit einem guten Spiel belohnt.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

Kommentare :

  1. Die Spielzeit ist aber ziemlich knapp bemessen, weniger als 50h reichen niemals um ein TES in seinen vollen zügen zu spielen, vor allem die Geschichten die in unzähligen Nebenquests erzählt werden. Damals war Oblivion eine echte Augenweide, und das bei der riesigen Welt. Übrigens bin ich gerade am Skyrim zocken.

    Grüße TomTom

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    1. Also um das Spiel komplett mit den über 150 Gebieten und allen Haupt-, sowie Nebenaufgaben zu erkunden, sollte man um die 70-75 Spielstunden einplanen. Ich gehe aber von meiner Spieldauer aus (den Großteil, aber nicht alles erkunden). Bei Open-World Titeln ist es immer schwierig eine durchschnittliche Spieldauer festzulegen, da jeder Spieler unterschiedlich auf die Spielwelt eingeht.

      p.S. Skyrim (Pc) hatte ich bereits hier als Test, kannst mir ja mitteilen wie du das Spiel fandest/findest :)

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  2. Ich bin ja selbst ein fanatischer TES-Spieler. Und Oblivion habe ich nur 1(!) mal den Hauptquest zu Ende gespielt.
    Positive Punkte fand ich zu einem die Grafik und das ganze Ambiente. Das AddOn "Shivering Isle" hatte mich komplett in den Bann gezogen, da so gut wie alle NPCs eine unglaubliche Charakterbildung aufwiesen, die auch in der Synchronisation gut umgesetzt wurde.

    Nachteilig fand ich die sehr kurz gehaltene Hauptstory. Die Höhlen wirkten alle sehr kahl. Und von den Übersetzungsfehler störten mich nur die seltsamen Tranknamen. Vielleicht sagt man in Cyrodiil "Auf Ihr!" ;) Das Balancing war nicht sehr gut, ist man bei Morrowind nach 20h rumgelaufen und hat alles geonehittet, so konnte es hier passieren, dass man zu schwach wurde, da man falsch geskillt hat, so erging es meinem 1. char, mit dem ich ein wenig experimentiert habe.

    Wetterschaf

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    1. Also ich habe mit einem Charakter, völlig unausgerüstet (weder Tränke, noch Waffen oder Rüstungen) und mit bloßen Fäusten die gesamte Hauptgeschichte durchgeprügelt und hatte bis auf den ersten Heilzauber, der recht wenig heilt, keinerlei Probleme durchzukommen :)

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