30. August 2013

Alan Wake (Xbox 360) Spieletest Nr.#93



Spieletest Nr.#93

Alan Wake (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 10-12 Spielstunden. Höhere Schwierigkeitsgrade beinhalten Sammelobjekte, weswegen die Spielzeit um einige Stunden variieren kann.

Alan Wake ist ein Third-Person Survival-Horror.
-Licht und Schatten als wichtiges Element.
-Erzählerische Darbietung eines Autors, gefangen in seiner eigenen Geschichte.
-Zum Teil verwirrende Handlung, welche Fragen offen lässt.



Alan Wake ist ein erfolgreicher Thriller-Autor der seit einiger Zeit an Schlafstörungen, Albträumen und einer daraus resultierenden Schreibblockade leidet. Gemeinsam mit seiner Frau Alice reist er in den abgelegenen Ort namens Bright Falls. Nach der Schlüsselübergabe für das bezogene Haus, verschwindet seine Frau, sowie die Insel auf der sich das Grundstück befindet. Alan erwacht in der Dunkelheit und wird fortan von Besessenen verfolgt.

Alan Wake - Licht als Waffe und bester Verbündeter?
-Teilweise sind spätere Level-Abschnitte mit vielen Feinden vollgestopft (frustrierend auf höheren Schwierigkeitsgraden).
-Kaum Abwechslung im Spielprinzip (Feinde mit Lichtquellen (Taschenlampe, Leuchtfackeln, Blendgranaten) schwächen, danach mit Schusswaffen erschießen.
-Langatmige Kämpfe, welche zum Großteil demotivieren (ausweichen, angreifen, ausweichen).

Das Fazit zu Alan Wake (Xbox 360)
Am Anfang des Besuches in Bright Falls scheint alles normal...
...später zeigt sich Bright Falls von seiner dunklen Seite...
Licht als einziger Ausweg und Waffe gegen die Dunkelheit.
Spielspaß : 6
-Der Anfang des Spiels fesselt und ist spannend zugleich. Alan Wake liest geschehene Ereignisse aus einem Manuskript vor, sodass man das Gefühl bekommt, Teil der Geschichte zu sein. Im späteren Spielverlauf wird die Geschichte langatmig. Massen an Feinden ziehen an der Erzähldynamik und entpuppen sich als wahre Albträume (besonders beim Erkunden).

-Das Spielprinzip beschränkt sich auf den Einsatz von Licht (Leuchtfackeln, Blendgranaten, Taschenlampen), dem Ausweichen und Erschießen von Feinden. Gelegentlich start man Generatoren (Tore, Licht usw.), oder fährt mit Fahrzeugen zu Missioneszielen.

-Kontrollpunkte sind teilweise unpassend gesetzt (es kann passieren, dass man recht weit zurück gesetzt wird).

Design und Gameplay : 8
-Das Design ist wirklich gelungen. Düstere und unheimliche Waldgebiete. Als Kontrast, den farbenfrohen und mit Tageslicht einladenden Wald.

-Die Spielmechanik ist gut. Das Zielen, ebenso Ausweichen funktioniert flüssig und präzise.

-Die Schwierigkeitsgrade reichen von leicht bis Albtraum. Letzterer ist wahrlich ein Albtraum. Feinde sollten möglichst oft umgangen bzw. die Flucht nach vorne genutzt werden.

-Die Synchronisation, ebenso die akustische Untermalung ist sauber und passend. Die Erzählweise, ebenso Betonung des Sprechers (Alan Wake) ist in der deutschen, sowie englischen Sprachausgabe gut.


Alan Wake ist ein Titel, welcher mit innovativen Ideen beginnt, sich leider recht schnell in Eintönigkeit verliert. Besonders das häufige Kämpfen raubt dem Spiel die Dynamik und wird frustrierend. Weniger ist manchmal mehr (nicht in diesem Fall, leider).
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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