6. Oktober 2013

Fist of the North Star : Ken's Rage (Xbox 360) Spieletest Nr.#113



Spieletest Nr.#113

Fist of the North Star : Ken's Rage (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 20-60 Spielstunden. Durch verschiedene Charaktere und Statistiken, welche sich verbessern lassen, variiert die Spieldauer um viele Stunden.

Fist of the North Star : Ken's Rage ist ein Beat'em up.
-Langatmige, schlauchförmige Level, mit quälendem Sound (Musik, Gegnergeräusche usw.).
-Matschige Texturen, langweilig gestaltete Level.
-Zähes und zeitintensives Dauergeprügel ohne nennenswerte Abwechslung.


Dieses Spiel basiert nur zum Bruchteil auf dem gleichnamigen Manga. Außer den Charakteren und minimalen Parallelen der Geschichte, bietet FotNS: Ken's Rage eine Geschichte, welche zum Großteil verwirrend, oder kaum bis garnicht vorhanden zu sein scheint.

Fist of the North Star : Ken's Rage - You are Already Dead! (Verständlich...)
-Der kooperative Modus tröstet über die Einöde, welche das Spiel mit sich bringt, im geringen Maße hinweg.
-Verschiedene Charaktere mit unterschiedlichen Kampfstilen (Kenshiro = Hokuto Shin-Ken, Thouzer = Nanto Seiken uvw.)

Das Fazit zu Fist of the North Star : Ken's Rage (Xbox 360)
Gegnermassen...
...tritt Kenshiro gerne...
Andere Charaktere bieten neben anderen Kampfmoves, ebenfalls einen eigenen Spezialangriff.
Und zum Schluss : Noch mehr Feinde die es zu besiegen gilt!
Spielspaß : 3
-Das Level beginnt, Gegnergruppen müssen verprügelt werden, ein Tor öffnet sich. Weiter geht's mit hunderten weiteren Gegnergruppen.
So erklärt sich das vollständige Spielprinzip von FotNS und bietet neben einigen Endbossen, welche mit einer angezeigten Abfolge von Tasten (Quick-Time-Event) besiegt werden müssen, nicht viel Abwechslung.

-Besonders merkwürdig wird die ständige Allianz mit ehemaligen Feinden, welche während der Missionen als Verbündete zählen, sich bald entschließen zum Feind überzutreten, weswegen diese besiegt werden müssen, um anschließend erneut als Freund an der Seite kämpfen zu können.

-Langatmige und schlauchförmige Level, vollgestopft mit Gegnergruppen, welche durch Angriffe verstreut und so für noch mehr unnötig verstrichende Zeit sorgen. Ab und an lassen sich Objekte zerstören, welche neben Lebensenergie, ebenso Bonuspunkte beinhalten.

-Der Coop-Modus bietet die Möglichkeit gemeinsam im geteilten Bildschirm alles und jeden zu verprügeln. Das war es aber auch schon. Keinerlei spezifisch relevante Aktionen oder Level werden geboten.

Design und Gameplay : 3-4
-Die Grafik erinnert bei den matschigen und grob bestückten Level an die guten alten PS2 Zeiten.

-Der Sound, insbesondere die musikalische Untermalung läuft munter in der Dauerschleife, ständig wiederholende Sprüche der Feinde und der langweiligen Nutzung der Kombos (um einigermaßen voranzukommen), werden spätestens nach zwei Level zur puren Qual.

-Die Steuerung bietet keine nennenswerten Besonderheiten. Jedoch treffen oftmals ausgeführte Angriffe ins Leere und zwingen zu Flächenkombos, was die Nutzung anderer Kombos einschränken kann.

-Je höher die Schwierigkeitsgrade, umso schwieriger die Endbosse. Besonders das minimale Zeitfenster der verlängerten Tastenabfolge (Quick-Time-Event), lässt absolut keinen Spielraum für Fehler offen.


Wenn KOEI draufsteht, ist KOEI drin. So könnte man es bezeichnen. Seit vielen Jahren beschert KOEI einen Titel nach dem anderen und ändert nichts an der Spielmechanik, dem Aussehen oder dem Inhalt. Lediglich der Name bzw. die Nummer der Serie wird verändert.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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