2. Oktober 2013

Lost Planet 3 (Pc) Spieletest Nr.#111



Spieletest Nr.#111

Lost Planet 3 (Pc)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 10-15 Spielstunden. Das Verfolgen von Nebenaufgaben kann für weitere Spielstunden sorgen.

Lost Planet 3 ist ein Third-Person-Shooter.
-Großartige Grafik. So schön kann ein Eisplanet sein!
-Spielerisch flüssiger und intensiver als seine Vorgänger.
-Wenig Umfang (Nebenaufgaben wiederholen sich im Prinzip).
-Adventure-Aspekt mit Gadgets um neue Orte zu erkunden.




E.D.N. III, ein Eisplanet mit Ressourcen, um die Energieprobleme der Erde lösen zu können. Jim Payton ist einer der ersten Menschen, welcher als Kolonist auf den Planeten reist, um dort genügend Geld für seine Frau und seinen kleinen Sohn zu verdienen. Zwischen Heimweh und dem Gedanken, seine Familie für eine lange Zeit nicht wiedersehen zu können, entdeckt Payton verborgene Geheimnisse in der kalten Einöde. Oder wird er langsam verrückt?

Lost Planet 3 - Gute Ansätze, dafür ein recht mageres Ergebnis?
-Der Titel bietet sehr gute spielerische Ansätze, dennoch sind diese nicht essenziell oder sinnvoll umgesetzt (Mech dient als Arbeitswerkzeug und kommt selten zum Kampfeinsatz).
-Die Geschichte zieht sich bis zur Hälfte mit recht eintönigen Haupt-, sowie Nebenaufgaben, erst später entsteht etwas Dynamik. Leider endet diese viel zu schnell und drängt sich mit dem Ergebnis zu Teil 1 der Lost Planet Reihe auf. Hier hätte man stärker anknüpfen können.
-Schnellere und intensivere Kämpfe mit Akriden, gegenüber den Vorgängern.

Das Fazit zu Lost Planet 3 (Pc)
Grafisch ist Lost Planet 3 ein wirklich gelungener Titel.
Der Mech dient leider nur als Arbeitswerkzeug und gelegentlich zum kämpfen. 
Eis- und schneebedeckte Gebiete, sowie Höhlen...
...ebenso mit Akriden gefüllte Gebiete, gehören zu Lost Planet 3...
...wie der Kampf (insgesamt 2) gegen Mech's.
Spielspaß : 5
-Das Spiel beginnt wirklich gut. So landet Payton direkt, ausgerüstet mit einer Pistole, in einer Höhle und muss sich den Weg zur Rettung freikämpfen.
Später jedoch offenbaren sich schnell die Schwächen der sonst so guten Ansätze. Dem Titel fehlt einfach die intensive Auseinandersetzung mit den jeweiligen Elementen.
So ist der Mech, welches ursprünglich als großes und wichtiges Element in den Trailern angepriesen wurde, als recht normales Arbeitswerkzeug anzusehen. Seile spannen und somit andere Orte erreichen, Zahnräder drehen zum Tore öffnen, Rohre verlöten usw.

-Spaß machen die Kämpfe gegen die großen Akriden (zu Fuß ohne Mech). Hier kommt der Überlebenskampf und das Verdienen von T-Energie (Währung für Waffen und Upgrades) auf seine Kosten.

-Ebenso Spaß macht der Kampf gegen Akriden mit verschiedenen Waffen, welche allesamt Upgrades bereit halten. So bietet das Repetiergewehr ein 8x Zielfernrohr, das Sturmgewehr ein vergrößertes Magazin usw. (Schrotflinte, Maschinenpistole, Granatwerfer uvw.)

-Gelegentliche Nebenaufgaben wie dem erledigen/scannen von bestimmten Akriden-Typen,
T-Energie Quellen anzapfen/ernten, bringen zwar etwas Abwechslung, dennoch sind diese nicht wirklich motivierend.
Hier hätten sich Kopfgeld-Missionen für große Boss-Akriden, mögliche Herausforderungen für spezifische Gebiete (Akriden fangen, Nester untersuchen usw.), um dem fehlenden Wissen über die unbekannte Lebensform entgegenzuwirken, angeboten.
Leider kommt das Gefühl auf, man erledigt seine Arbeit, kehrt zur Basis zurück und folgt der Geschichte ohne über die Spezies etwas erfahren zu wollen oder können.

Design und Gameplay : 9
-Die Grafik ist atemberaubend. Die Gebiete strotzen vor Farbe und tollen Effekten.
So sind besonders die Innenareale (Basis, Kraftwerk, Höhle) mit tollen Schatten- und Leuchteffekten ausgestattet.
Im bekannten Lost Planet Stil leuchten besonders die T-Energie Stellen an den Akriden in einem kräftigen Orange auf.

-Die Steuerung ist flüssig und schnell. Besonders die Beweglichkeit beim Ausweichen und Werfen von Granaten wurde dem Vorgänger gegenüber verbessert und optimiert.

-Die Atmosphäre ist einigen Arealen stimmungsvoll gruselig gehalten. So untermalen passend von Akriden erzeugte Geräusche und Musikstücke die Situation zu einem Überlebenskampf.

-Die Synchronisation ist am Anfang des Spiels noch gut und stimmig (deutsche Sprachausgabe). Im späteren Spielverlauf jedoch wirkte diese teilweise stark asynchron und recht lieblos.

-Die Schwierigkeit reicht von Leicht bis Schwer. Selbst auf Normal ist das Spiel durch das großzügig starke Waffenarsenal und die unendliche Munition (an der Seite des Mech's gibt es einen Waffenspind, welcher diese auffüllt), nur an einigen Stellen wirklich fordernd.


Im Vergleich zu Lost Planet 1 & 2 bietet Teil 3 eine Aufarbeitung der Anfänge von E.D.N. III und der Kolonisierung des Planeten. Einige Teile der Story und Areale sind wirklich gut umgesetzt. Leider fehlt dem Titel das gewisse Etwas. Die interessanten Elemente sind teilweise oberflächlich angekratzt und nicht intensiv genug, um sich längerfristig damit beschäftigen zu können. Die grafische Pracht kann die mangelnde Abwechslung nicht überdecken.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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