30. Oktober 2013

Splinter Cell : Blacklist (Pc) Spieletest Nr.#124



Spieletest Nr.#124

Splinter Cell : Blacklist (Pc)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 8-10 Spielstunden.

Splinter Cell : Blacklist ist ein Stealth-Shooter.
-Verschiedene Missionen (solo, oder kooperativ), mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten.
-3 Spielweisen für verschiedene Spieler (Ghost, Panther, Assault).
-Langweilige Missionen (Haupt-, sowie Nebenziele), mit einer recht lieblos gestalteten Geschichte.




Sam Fisher ist zurück. Diesmal als Leiter einer neu gegründeten geheimen Einheit namens "4th Echelon". Im Team befindet sich der Hacker namens Charlie, Briggs ein Agent, welcher Fisher während der Missionen unterstützt und die altbekannte Anna Grímsdóttir (Vorgänger-Teile). Gemeinsam müssen sie die Terroristen aufhalten, welche die USA mit der "Blacklist", wöchentlich durch neue Anschläge in Atem halten. Das Ziel der Terroristen sind jegliche stationierte Soldaten der USA aus allen Ländern der Welt abziehen zu lassen.

Splinter Cell : Blacklist - Keine Verhandlungen. Nur Fisher und sein Nachtsichtgerät!
-Von Mission zu Mission klettert, schießt oder schleicht Sam Fisher.
-Upgrade-System für den Anzug (Torso, Handschuhe, Hose, Stiefel usw.) sorgen für erhöhte Panzerung, Waffenhandhabung oder den Schleichindex.
-Verschiedene Spielweisen können für eigene Herausforderungen sorgen.

Das Fazit zu Splinter Cell : Blacklist (Pc)
Im Hauptquartier der 4th Echelon, bittet Charlie (links) um einen Gefallen.
Luft-Knockouts sind effektiv, um Feinde zu neutralisieren...
...oder diese als Schutzschild zu nutzen...
...um weitere Feinde zu überraschen, um anschließend "Mark & Execute" ausführen zu können.
Grafisch überzeugt SC : Blacklist durch tolle Licht- und Schatteneffekte.
Das Markenzeichen seit Teil 1. Drei grüne Lichter im Schatten.
Spielspaß : 5-6
-Fisher hangelt sich von Mission zu Mission. Dabei verliert der Titel recht früh an Spannung und Glaubwürdigkeit.

-Vor und nach jeder Mission kann Fisher mit dem verdienten Geld seine Ausrüstung, sowie die fliegende Basis (Paladin) aufwerten.
Optisch und statistisch verändert sich jedes Ausrüstungsteil. So lassen sich verschiedene Handschuhe, Torso, Beine oder Stiefel freischalten und erwerben.

-Während der Missionen können Laptops gehackt, Datenkits gesammelt oder bestimmte Ziele gefangen genommen werden, um an zusätzliches Geld zu gelangen, welches für Ausrüstungen, sowie Upgrades verwendet werden kann.

-Drei Spieltypen ermöglichen verschiedene Herangehensweisen für Spieler.

-Feinde lassen sich ausspähen, (lautlos und nicht-tödlich ausschalten), ebenso im direkten Kampf eliminieren (hierfür sollte Ausrüstung mit erhöhter Panzerung erworben werden).
  • Ghost = (nicht tödlich + unentdeckt), 
  • Panther = (unentdeckt + Feinde töten)
  • Assault = (offensiver Kampf)
-Für den Ghost-Spieler zählt besonders das Umgehen von Feinden ohne entdeckt zu werden, oder Feinde zu töten.
(Eine erhöhte Bezahlung lässt sich durch die Ghost Spielweise erlangen.)

-Jede Waffe verfügt über eine eigene Reichweite und Schaden. Die Handhabung lässt sich durch den Erwerb von neuen Handschuhen steigern.
-Für lautlose Agenten eignen sich besonders schallgedämpfte Pistolen.
-Offensive Spieler können Schusswaffen ohne Schalldämpfer von Feinden nutzen, oder aber auf dem Schwarzmarkt erwerben (Schrotflinten, Sturm-, oder Scharfschützengewehre usw.).

-Die Level sind überschaulich geraten. So finden sich zwar unterschiedliche Wege zum Schleichen oder Angreifen. Leider verläuft der Großteil der Mission ähnlich ab (hacke Computer X, Person Y gefangen nehmen/eskortieren), weswegen selten Motivation zum Erkunden bleibt.

Design und Gameplay : 8
-Grafisch überzeugt SC : Blacklist mit seinen Schatten-Effekten.
Charaktere wie der in die Jahre gekommene Sam Fisher (auf magische Weise jünger geworden), Briggs und Charlie (mit schielenden, Frosch ähnlichen Augen während der Zwischensequenzen), trüben oftmals den recht positiven grafischen Eindruck.

-Die Synchronisation (deutsche Sprachausgabe) erscheint recht lieblos. Dialoge sind aneinander gereiht, wirken schnell und selten sympathisch.
Feinde unterhalten sich zwar, führen aber selten interessante Dialoge.
Sam Fisher behält seine markante Stimme, kann aber ebenso wenig überzeugen.

-Die Schwierigkeitsgrade reichen von Anfänger bis Perfektionist. So wird für absolute Schleich-Experten letzteres eine gehobene Herausforderung bieten, da dieser absolute Diskretion erfordert (lautlos, im Schatten agieren usw.)

-Die Steuerung ist mittelmäßig gelöst. Sam bewegt sich zwar athletisch wie in Conviction über Areale, hängt dennoch des Öfteren fest oder möchte sich nicht von den Wänden lösen.
So verliert das einstige schnelle und flüssige Gameplay des Vorgängers an Dynamik.
-Standard-Takedowns sind bedeutend flüssiger und schneller, Luft-Takedowns hingegen wirken noch immer abgehakt und unsauber animiert.

(Amazon) Tom Clancy's Splinter Cell : Blacklist

Einer Serie neuen Glanz oder Ideen einzuhauchen funktioniert nicht immer. So scheitert Blacklist mit einem recht langweiligen Plot. Vor den auswählbaren Missionen, welche lediglich mit einem kurzen Briefing direkt gestartet werden können, befindet sich Fisher, samt Crew an Bord des fliegenden Paladin-Flugzeugs. Der Bezug zur eigentlichen Geschichte, ebenso die Motivation die Terroristen zu jagen, geht schnell verloren.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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