21. Oktober 2013

Too Human (Xbox 360) Spieletest Nr.#120



Spieletest Nr.#120

Too Human (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 30-50 Spielstunden. Durch das Sammeln von hochwertiger Ausrüstung, sowie Runen (Zauber), variiert die Spielzeit um viele Stunden.

Too Human ist ein Action-Rollenspiel.
-Verschiedene Klassen, welche unterschiedliche Bewaffnungen, sowie Fähigkeiten besitzen.
-Bekannte Anlehnungen aus der nordischen Mythologie (Loki, Odin, Thor uvm.).
-Jede Mission kann im kooperativen Modus bewältigt werden.


Als ein erbitterter Krieg zwischen kybernetischen Göttern (Asen) und den Maschinen mit einem Pakt zum andauernden Frieden geschlossen wird, fürchten die verbleibenden Menschen, welche seit dem Krieg fast ausgerottet wurden, um ihr Überleben. Baldur, einer der Halbgötter stirbt im Kampf, die Menschheit zu beschützen. Als einige der Götter den Leichnam aus den Hallen der feindlichen Maschinen bergen, um diesen zurück ins Leben zu bringen, brechen sie damit den einstigen Pakt. Der Krieg bricht erneut aus und Baldur befindet sich zwischen beiden Fronten.

Too Human - Ein Halbgott auf Seiten der Menschheit?
-5 verschiedene Klassen (Kommandosoldat, Berserker, Verteidiger, Kämpfer und Bio-Ingenieur) stehen zur Auswahl.
-Unmengen an Ausrüstungsgegenständen (Waffen, Rüstungen, Runen zum einsetzen), bieten dem Spiel die virtuelle Jagd nach stets hochwertiger Beute.
-Viele zum Teil unfaire Passagen während der Missionen, schrauben den Schwierigkeitsgrad in die Höhe.

Das Fazit zu Too Human (Xbox 360)
Ob Schwert, Stab, Schusswaffe. Baldur bezwingt selbst die größten Feinde.
Hunderte von Feinden warten darauf Baldur den Tag zu verderben.
Aus den gefallenen Soldaten, erstellt der Feind neue Einheiten, welche sich gegen Euch wenden.
Jede Klasse besitzt spezifische Waffen, sowie Fähigkeiten.
Spielspaß : 6-7
-Too Humans kämpft mit zähen Missionen, welche auf Dauer langweilig erscheinen.
Abschnitt für Abschnitt metzelt man sich den Weg bis zum Endboss.
Inmitten der Horden lauern unfair platzierte Feinde mit Elementen (z.B. polarisierte Feinde. Diese nehmen verringerten Schaden im direkten Angriff), welche ordentlich austeilen und viel einstecken können.
Hier hilft nur den Feind gen Himmel zu befördern und einen starken Angriff auszuführen.

-In jeder Mission warten Unmengen an Feinden, welche besiegt werden müssen. Wer sich inmitten von Feinden wiederfindet, ist meist verloren. Taktisch vorgehen heißt es hier. Angreifen und zurückziehen. Wichtig ist das ständige ausweichen der Raketengeschossen, sowie Elementangriffen (Eis, Feuer, Gift usw.) welche sonst den schnellen virtuellen Tod bedeuten.

-Der Tod als ständiger Begleiter. In Too Humans wird man im Laufe der Missionen häufiger sterben. Die Wiederbelebung erfolgt mit einer ständig gleichbleibenden Sequenz der Walküre, welche den gefallenen Baldur ins Reich Walhalla befördert. 
Unterstrichen mit einer Melodie während jener Sequenz (welche man NICHT! überspringen und so fortfahren kann), nervt diese spätestens nach gefühlten einhundert Toden.

-Zusammen metzelt es sich bedeutend leichter durch Horden von Goblins, einigen Trollen und anderen Feinden. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten!
Tritt man einem Spieler oder dieser Eurem Spiel bei, so wird das Level des Feindes an den stärkeren Charakter angepasst.

-Der hohe Anteil von Ausrüstungs-, sowie Runenteilen, welche mit der Zeit das Inventar zum überquellen bringen, gibt es ein automatisches Verkaufssystem, welches jeglichen Gegenstand unterhalb der eingestellten Farbe (Grau = mindere Qualität, Rot = Legendär) direkt verkauft und so Eure Geldbörse, statt dem Inventar befüllt.

Design und Gameplay : 6-7
-Die Grafik überzeugt mit einigen gut designten Level. So wurde das gesamte Spiel im Cyber-nordischen Mythologie-Ambiente gehalten. Rüstungen, sowie Waffen ebenfalls. Hier überzeugen besonders die jeweiligen Klassen-Sets mit Verzierungen und Details, welche mit Farben angepasst werden können.

-Die Steuerung, ebenso der Schwierigkeitsgrad sind gewöhnungsbedürftig.
Angegriffen wird ausschließlich mit dem Stick. Je nach Richtung, schlägt Baldur in diese.
Was die besonders die Kameraführung zum Albtraum werden lässt.
Diese lässt sich zwar ausrichten, Spieler, welche die Kameraführung durch einen der beiden Sticks gewohnt sind, erschlagen des Öfteren vermeintliche Mücken, während der Fortbewegung.

-Der Schwierigkeitsgrad ist besonders im Einzelspieler oftmals frustrierend. So stirbt man gefühlte hundert Tode (wenn man nicht aufpasst). Heilung findet man ausschließlich in Form von Objekten in Behälter oder durch besiehte Feinde. Statusveränderungen wie Gift oder Feuer (diese lassen sich durch gekonntes Abrollen neutralisieren), ebenso dem gefrorenen Zustandes sind ebenfalls Teil des Spiels.

-Die Musik ist recht gut, bis auf die ständig wiederholende Melodie der Walküre (diese wird man des Öfteren miterleben).

-Die Synchronisation (deutsche Sprachausgabe) ist akzeptabel, wobei die Betonung bei einigen Sequenzen recht lieblos wirkt.


Too Humans ist ein Titel, welcher durch viele Jahre der Entwicklung, optisch (2008!) gelungen, spielerisch jedoch nicht mehr zeitgemäß erschien. Mit guten Ansätzen, verschiedenen Klassen, samt spezifischen Ausrüstungssets (Waffen, Rüstungen), einem kooperativen Modus und anderen technischen Dingen, überzeugt der Titel. Ursprünglich wurde der Titel als Trilogie geplant, welcher am Ende Fragen unbeantwortet lässt. Da das Entwicklerstudio pleite ging, bedeutet dies auch das endgültige Aus der geplanten Serie.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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