21. Dezember 2013

Dungeon Siege 3 (Pc) Spieletest Nr.#142



Spieletest Nr.#142

Dungeon Siege 3 (Pc)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 3-4 Spielstunden.

Dungeon Siege 3 ist ein Action-Rollenspiel.
-Verschiedene Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kampfstilen.
-Kooperative Kampagne mit Einschränkungen (keine doppelten Charaktere, fixierte Kameraführung und eingeschränkter Bewegungsraum).
-Aktives Kampfgeschehen, was Taktik und Geschick erfordert.



150 Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils, wurde die 10. Legion beinahe von Jeyne Kassynder ausgelöscht. 400 Jahre sorgte die 10. Legion für die Sicherheit des Königreichs Ehb. Nach dem Tod des Königs, gab die Tochter Jeyne Kassynder der 10. Legion die Schuld und erklärte somit den Krieg. Nachdem beinahe jedes Mitglied und die Abkömmlinge der 10. Legion getötet wurden, gelang einigen wenigen die Flucht, weshalb sich diese in der Zwischenzeit versteckten. Ihr seid einer der letzten Nachkommen und somit die letzte Hoffnung.

Dungeon Siege 3 - Hack'n'slay oder doch taktisch vorgehen?
-Wer den offenen Kampf sucht, wird recht früh das Zeitliche segnen. Taktik ist gefragt!
-Verschiedene Klassen (Lucas - Schwertkämpfer, Reinhart - Magier, Katarine - Schützin oder das Feuerwesen Anjali), mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bewaffnung.
-Nervige Kameraführung, welche besonders während des Kooperativ-Modus stört.

Das Fazit zu Dungeon Siege 3 (Pc)
Licht- und Magieeffekte sind in Dungeon Siege 3 äußerst gelungen.
Besonders starke Feinde haben eine eigene Energieleiste, samt hervorgehobenem Namen.
Recht früh befreit Ihr Euren ersten Gefährten aus einem Kerker. Zuvor müsst Ihr jedoch einen Bossgegner besiegen.
Gegen Untote und Geister...
...ebenso gegen größere Feinde müsst Ihr Euch behaupten können!
Spielspaß : 5-6
-Draufhauen, weglaufen, speichern!
Besonders ab dem Schwierigkeitsgrad normal, oder höher, empfiehlt sich während des Kampfes keinerlei Risiko einzugehen. Wer inmitten der recht hohen Anzahl von Feinden ohne Taktik reinstürmt, den erwartet früher oder später das virtuelle Ableben.
Einige Feinde verlieren Heilungs-, sowie Energieorbs für Fähigkeiten, welche aber bloß einen geringen Teil der notwendigen Punkte regenerieren.
So sollten von Speicherpunkten und Fähigkeiten häufig Gebrauch gemacht werden.
Des Öfteren empfiehlt sich ebenfalls die Gruppen der Feinde aufzuteilen, indem man eine kurze Strecke flieht (einige Feinde folgen in der Regel), somit können diese gezielt ausgeschaltet werden.
Das Kampfsystem ist recht dynamisch gehalten. So erlernt der Charakter verschiedene Fähigkeiten mit unterschiedlichen Attributen (kritischer Schaden, Energiegewinnung usw.), welche für die jeweiligen Kampfsituation entsprechend genutzt werden können.

-Kameraführung & Koop-Modus.
Die Kamera während des Einzelspielers lässt sich nach einer Eingewöhnungsphase recht gut manövrieren.
Während des Kooperativ-Modus bleibt diese aber fixiert und lässt für beide Spieler wenig Bewegungsraum. So sind Spieler gezwungen stehts recht nahe an der Seite zu bleiben.
Erkundungen können daher ausschließlich gemeinsam erledigt werden.
Leider raubt die eingeschränkte Reichweite dem gemeinsamen Abenteuer recht schnell den Spielspaß (ein Spieler führt, die anderen folgen).

-Der Gefährte.
Recht früh zu Beginn Eures Abenteuers bekommt Ihr Euren Gefährten.
Dieser steigt nicht nur mit Euch im Level auf, ebenso kann dieser ausgerüstet und mit Fähigkeiten verändert werden.

-Wie ein Elefant im Porzellanladen...
Recht nervig erscheint die schier unendliche Möglichkeit an kleineren Objekten oder Ecken, während des Erkundens, festzustecken.
Besonders ärgerlich erscheint dies während der Kämpfe, welche das Ausweichen und umherrollen fordern.
Hier kann es zu ungewollten Treffern führen, welche schnell zum Spielende führen, sofern Ihr nicht aufpasst.

Design und Gameplay : 6-7
-Es leuchtet, es blitzt!
Magische Effekte wie Feuer, Blitze oder andere Lichteffekte verleihen dem Titel einen ansehnlichen Bonus.
Leider ist der Großteil der Gebiete schlauchförmig und linear gehalten, weswegen der eigentliche Erkundungsaspekt auf der Strecke bleibt.
Grafisch bietet Dungeon Siege 3 gute Schatten und ansprechende Gebiete mit vielen Details.

-Maus und Tastatur? Ne, lieber nicht...
Zu Beginn fällt eines deutlich auf : die Steuerung!
Zwar können Kämpfe und Bewegungen mit Maus und Tastatur gesteuert werden, dennoch spürt man die eigentliche Anpassung und Empfehlung eines Gamepads (oder einer Konsolen Portierung).

-Zwischen Synchronisation und Musik.
Die Synchronisation (deutsche Sprachausgabe) wirkt im Gesamten recht gut. Besonders durch die gute Betonung und die unterschiedlichen Sprecher, entstehen abwechslungsreiche Dialoge.
Die musikalische Untermalung während der Kämpfe und Dungeons sorgt ebenso für etwas Stimmung, weshalb die zum Teil lauten Kampf- und Magiegeräusche deutlich leiser gestellt werden sollten.

-Speichern, sterben, fortfahren.
Wer während des Abenteuers stirbt und einige der recht häufig platzierten Speicherpunkte auslässt, den erwartet nach dem Scheitern eine Überraschung.
Der Charakter erwacht mit keinen Rüstungsschäden oder Erfahrungseinbußen, dieser erwacht lediglich beim Fortfahren des letzten genutzten Speicherpunktes.
So empfiehlt sich die ständige Nutzung der Speicherpunkte.


Dungeon Siege 3 bietet für Fans der Rollenspiele und Hack'n'slay Abenteuer einen recht unterhaltsamen und soliden Titel. Leider wurden mit der Kamera und Steuerung grobe Fehler begangen, welche für Einschränkungen und somit geminderten Spielspaß sorgen können. Das Kampfsystem überzeugt durchaus mit dem recht dynamischen und taktisch einsetzbaren Fähigkeiten während der Kämpfe.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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