19. Dezember 2013

Shoot Many Robots (Xbox 360 - Arcade) Spieletest Nr.#141



Spieletest Nr.#141

Shoot Many Robots (Xbox 360 - Arcade)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 7-9 Spielstunden.

Shoot Many Robots ist ein Jump'n'Run-Shooter.
-Level Ups, Ausrüstung und jede Menge Waffen (Revolver, Schrotflinten, Raketenwerfer uvw.)
-Kooperative Ballerorgie gegen unzählige Roboter.
-Levelabschnitte und wenige Gegnertypen, welche sich im Fortschritt der Kapitel stets wiederholen.




Mit bis zu vier Spielern online und oder zwei Spielern lokal, ballert Ihr Euch durch Unmengen an Robotern und erzeugt so jede Menge Altmetall! Geschichte? Fehlanzeige, Ihr startet in einem kleinen Vorort Level und durchstreift Schrottplätze, Minen oder andere Orte. Nebenbei sammelt Ihr Schraubenmuttern (Währung) und kauft Euch somit neue Waffen.

Shoot Many Robots - Wie hoch ist der Wert für Schrott?
-Stetig steigender Schwierigkeitsgrad, mit dem Zwang, besuchte Level zu wiederholen.
-Verschiedene Waffentypen (Revolver, Sturmgewehre, Raketen/Granatwerfer), oder Ausrüstungsteile (Helme, Rucksäcke, Hosen) können mit jedem Levelaufstieg ersteigert werden.
-Levelabschnitte wiederholen sich und bieten kaum Abwechslung (Langzeitmotivation gering).

Das Fazit zu Shoot Many Robots (Xbox 360 - Arcade)
Mit einem weiteren Mitspieler, lässt sich der Kombometer (Leiste, oben) recht stabil halten.
Je stärker Eure Bewaffnung/Ausrüstung, umso schneller wird aus den Feinden Altmetall!
Neben Flammen-, Granat- und Raketenwerfern, zählen ebenfalls Maschinengewehre, sowie Schrotflinten zu Eurer Bewaffnung.
Spielspaß : 5-6
-Heute schon verstorben?
Im Laufe der Kampagne, werdet Ihr des Öfteren versterben. Besonders in den späteren Kapiteln mit starken Feinden, welche zum Teil sehr hohen Schaden austeilen, sowie einstecken, werdet Ihr stets gezwungen, vorherige Level erneut zu besuchen, um an zusätzliche Schraubenmuttern und Erfahrungspunkte für neue Ausrüstung, sowie Waffen zu gelangen.
Dabei verliert der Titel recht früh an Spielspaß und mutiert somit zu einem reinen Grinding Spiel (sammeln, sammeln und noch mehr sammeln).
Für Spieler, dessen Lebenszeit zu gering erscheint, können mit einigen Microsoft Points hochwertige Ausrüstungsgegenstände, sowie Waffen gekauft werden, welche mit der Spiele eigenen Währung schwer zu finden, oder zu bezahlen wären.

-Wenn es ölt, kann man es auch töten!
Die Feinde sind recht sparsam in den Variationen gehalten.
So gibt es neben kleineren Robotern, größere mit Kettensägen, Raketenwerfern und fiesen Selbstzerstörungsmechanismen, welche Euch aber stets auf Trab halten.
Wer nicht aufpasst, verliert somit frühzeitig sein virtuelles Leben.
Verschiedene Ausrüstungsgegenstände erhöhen Euren Vorrat an Bierflaschen (Medikits) und letztendlich die Überlebenschancen.
Je weiter Ihr fortschreitet, umso stärker wird der Widerstand der Maschinen (erhöhte Gegneranzahl, stärkerer Schaden), somit solltet Ihr genügend Bier und eine starke Waffe an Eurer Seite haben.

-Mein Buddy und ich!
Gemeinsam kann die gesamte Kampagne (lokal mit einem weiteren, sowie online mit drei weiteren Spielern) bewältigt werden.
Der Vorteil der kooperativen Kampagne, bietet neben der extra Feuerkraft, ebenso die Möglichkeit den Kombo für vernichtete Feinde und somit den erhöhten Schraubenmutter-Bonus (5 Sterne) zum Abschluss des Levels zu erhalten.
Wer jedoch alleine spielt, wird recht schnell Frustration erfahren, denn der Partner besitzt zusätzlich die Möglichkeit einen niedergeschlagenen Spieler zu beleben und somit den ständigen Checkpoint Besuch zu minimieren.

-Ich hatte ein Dechavue...
Während Ihr den Kapiteln folgt, erreicht Ihr nicht nur einen hohen Bodycount, ebenfalls besucht Ihr stets dieselben Levelabschnitte, welche lediglich mit einer erhöhten Anzahl von Feinden bestückt und somit verändert werden.
Zwischendurch dürft Ihr Euch in einer Überlebensmission selbst fordern und sammelt so in kurzer Zeit recht viele Schraubenmuttern und Erfahrungspunkte.
Die Abwechslung und Motivation zum Fortführen des Titels wurde somit auf ein Minimum reduziert.

Design und Gameplay : 5-6
-Hochauflösend? Nein, lieber nicht...
Einige Texturen erscheinen in niedriger Auflösung und wirken zudem verpixelt.
Leider kann der angehauchte Cel-Shader Look nicht über die recht simple Grafik hinwegtäuschen.
So schwächelt besonders die Grafik, während des Wohnwagen/Hauptquartier Besuches, welcher zum Erwerb neuer Ausrüstungs-, sowie Waffen genutzt werden kann.
Durch keinerlei herausstechende Licht- oder Schatteneffekte, welche dem Titel etwas Glanz verleihen könnten, erreicht der Titel bloß ein ernüchterndes Ergebnis.

-Springen, schießen und...
Wichtig bei Jump'n'Run Titeln erscheint das flexible Laufen und Schießen, was hier jedoch nicht so recht funktionieren mag.
So muss für ein gezieltes Feuern die linke Schultertaste gedrückt gehalten werden, weshalb der Charakter auf der Stelle stehen bleibt und somit jegliche Dynamik verloren geht.
Während des Laufens ist daher ein präzises Feuern verringert und zwingt den Spieler stehts stehenzubleiben und eine neue Position suchen zu müssen.

-Es quietscht und knarrt...
Die musikalische Untermalung besteht aus müden und recht langweiligen, ebenso eintönigen Rock-Musikstücken, welche mit der Zeit nervig erscheinen.
Gelegentliche schmerzverzerrte Aufschreie oder explodierende Roboter sorgen dafür hin und wieder für Abwechslung.


Shoot Many Robots bietet, wie der Titel vermuten lässt, das Erschießen von vielen, ausnahmslos vielen Robotern. Leider fehlt dem Spiel die Abwechslung des Leveldesigns, ebenso der Möglichkeiten. So werden lediglich zum Sammeln neuer Ausrüstung und dem erreichen des Maximal Levels eingeladen.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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