31. Januar 2014

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden (Xbox 360) Spieletest Nr.#160




Spieletest Nr.#160

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 15-20 Spielstunden.

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden ist ein Rollenspiel.
-Dauergemetzel durch Orks, Trolle und andere Wesen.
-Drei Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bewaffnung.
-Zu Beginn ein äußerst hoher Schwierigkeitsgrad, welcher zu häufigen Spieltoden führen kann.




Saurons Streitkräfte wachsen und der dunkle Schatten seiner Armeen breitet sich bereits in den Norden von Mittelerde aus. Als einer von drei Helden verfolgt Ihr den Anführer der Armeen namens Agandaur, einem Lieutnant, der den Norden unter seine Kontrolle bringen will.
Auf Eurem Abenteuer erwarten Euch unzählige Orks, Trolle und andere finstere Wesen aus den Tiefen von Mordor.

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden - Im Dreierpack gegen Sauron?
-Schlauchförmige Level mit matschigen Texturen.
-Völlig fehlerhafte Übersetzung der Dialoge.
-Keinerlei Abwechslung (Gegner erledigen, vorrücken, Gegner erledigen).

Das Fazit zu Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden (Xbox 360)
Der Dunedain-Waldläufer Erada kämpft mit Schwert und Bogen.
Zwergenkrieger Farin fühlt sich inmitten von Feinden am wohlsten.
Je höher Eure Kombo, umso höher die Erfahrungspunkte.
Die Elbe Andriel nutzt magische Kräfte und kann ebenso im Nahkampf kämpfen.
Sobald Ihr den Adler Beleram befreit, hilft Euch dieser im Kampfgeschehen.
Spielspaß : 5-6
-Level Up und Fähigkeiten.
Mit jedem Levelaufstieg dürft Ihr verschiedene Attribute erhöhen und so den jeweiligen Situationen anpassen.
So könnt Ihr Punkte auf Distanz legen, um Euren Fernkampfschaden zu erhöhen, oder verstärkt auf den Nahkampf oder Eure Energieleisten setzen.
Solltet Ihr Eure Fähigkeitspunkte falsch verteilt haben, könnt Ihr diese zurücksetzen und umverteilen.

-Rollen, ausweichen...sterben.
Weicht den Angriffen häufig aus und vermeidet das Risiko umzingelt zu werden.
Besonders Bogenschützen können Euch das Leben erschweren, weswegen Ihr diese stets mit Priorität ausschalten solltet.
Anschließend solltet Ihr möglichst in Bewegung bleiben, um den möglichen erlittenen Schaden zu minimieren.
Dieses Prinzip zieht sich durch das gesamte Abenteuer, weswegen während der Einzelspieler Kampagne die K.I. gesteuerten Mitstreiter häufig zu Boden gehen und auf die Wiederbelebung warten (oder umgekehrt).

-Endbosse, Feinde und andere Sorgen...
Neben unzähligen Orks, Uruk-hai und anderen Feinden, müsst Ihr Euch ebenso einigen Endbossen stellen.
So gibt es einen Untoten-Magier, ebenso Trolle und weitere, die es zu besiegen gilt.
Eine besondere Taktik benötigen diese selten und sind durch geschicktes Abrollen und Teamplay gut zu bezwingen.

-Ausrüstung : Die Qual der Wahl!
Zu Beginn des Abenteuers werdet Ihr oft niedergeschlagen, solltet Ihr den Angriffen nicht rechtzeitig ausweichen.
Die Ausrüstung ist mitunter das wichtigste und deshalb das entscheidene Element des Spiels.
Hochwertige Beute findet Ihr in Truhen, welche oftmals Set-Teile und andere nützliche Gegenstände enthalten.
Die Auswahl erscheint im typischen Rollenspiel-Stil mit verschiedenen Farben (grün, gelb, lila usw.).
Sobald Ihr hochwertige Ausrüstung gefunden habt, erscheint selbst der höchste Schwierigkeitsgrad recht einfach.

-Es gibt Ork-Geschnetzeltes!
Neben Orks und Trollen, gibt es ebenso Uruk-hai und Zombies, sowie Skelette.
Besonders die Uruk-hai und Trolle teilen hohen Schaden aus und sollten möglichst aus der Distanz erledigt werden.

Design und Gameplay : 5-6
-Durch den Matsch von Mittelerde...
Grafisch überzeugt Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden selten.
Matschige Texturen und kantige Objekte erinnern an eine veraltete Grafik-Engine. 
Gelegentliche Performance Probleme in Form von Rucklern und reduzierten Frames trüben zusätzlich den Eindruck.
Lediglich die Rüstungen und Waffen erscheinen mit einigen Details recht ansehnlich.

-Sprechen Sie meine Sprache?!
Die Synchronisation (deutsche Sprachausgabe) der Charaktere wurde recht gut umgesetzt.
Dennoch sind Situationsbedingte Dialoge völlig unpassend und zum Großteil falsch übersetzt.
So erwähnen Eure Mitstreiter oder der Hauptcharakter, das soeben Spinnen oder andere Wesen gesichtet/bezwungen wurden, obwohl Ihr einen gemütlichen Spaziergang durch die Gegner freien Gebiete erledigt.

-Musik bitte!
Im typischen "Der Herr der Ringe" Stil ertönen einige Musikstücke mit Chor und recht guten Melodien, welche die jeweiligen Kampfsituation passend untermalen.
So sind besonders Bosskämpfe in Begleitung einiger Musikstücke, welche für Stimmung sorgen.

-Steuerung
Die Steuerung und Nutzung der jeweiligen Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände (Tränke, Beleram rufen usw.), funktioniert flüssig und angenehm.

-Schwierigkeitsgrad Level : Unfair!
Zu Beginn werdet Ihr viele Tränke nutzen müssen, da Eure Feinde stets stärker als Ihr seid.
Bleibt möglichst auf Distanz und versucht den Großteil der Feinde zu erledigen, bevor Ihr in den Nahkampf über geht.
Durch die Übernahme Eurer Ausrüstung im New Game +, erscheint selbst der höchste Schwierigkeitsgrad anschließend zu einfach.



Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden verbindet Rollenspiel und Action, kann aber nicht überzeugen. Schlauchförmige Level, ein zu hoher Schwierigkeitsgrad (zu Beginn) und die völlig fehlerhafte Übersetzung, ebenso fehlende Abwechslung durch das lineare Spielprinzip, reduzieren den Spielspaß auf ein Minimum.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

Kommentare :

  1. Deine Kritik ist wirklich angemessen und mit vielen Punkten bin ich voll und ganz einverstanden.
    Obwohl ich als grosser Herr der Ringe Fan alles liebe, was nur im entferntesten mit Herr der Ringe zu tun hat. Trotzdem hatte ich einen riesen Spass als wir uns Rücken an Rücken durch die Story prügelten.

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    1. Gemeinsam machen einige Titel Spaß (zumindest sollten sie das), aber ich stimme Dir zu, es hat wirklich Laune gemacht :)

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