14. Februar 2014

Driver Renegade 3D (3DS) Spieletest Nr.#166



Spieletest Nr.#166


Driver Renegade 3D (3DS)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 3-4 Spielstunden.

Driver Renegade 3D ist ein Action-Racing.
-Lediglich 20 Story Missionen, welche in ca. 2 Spielstunden zu meistern sind.
-Äußerst schlechtes Fahrverhalten, mit einem unfairen Kollisionsverhalten.
-Unglaubwürdige Charaktere, mit einer mageren Geschichte.


John Tanner, ein Undercover-Cop, welcher nach Jahren der Arbeit die herrschende Kriminalität auf seine eigene Art bekämpfen will. Während einer Verfolgungsjagd, rettet er den entführten Senator Ballard, welcher ihm einen neuen Job gegen das Verbrechen anbietet. Mit Hilfe von Tanner soll die Stadt von den 6 Bossen gesäubert werden...doch zu welchem Preis?

Driver Renegade 3D - Ein Undercover-Cop...fährt Amok?
-Neben den Storymissionen, gibt es weitere Spielmodi (Freies Rennen, Zeitfahren, Straßenkrieg usw.).
-50 verschiedene Fahrzeuge, welche lediglich in der Farbe verändert werden können.
-Wiederholende Sprüche. Schwacher Motorsound. Eine leblose Spielewelt.

Das Fazit zu Driver Renegade 3D (3DS)
Tanner auf seinem persönlichen Feldzug gegen die Kriminalität.
Das Hauptelement des Titels ist neben Rennen fahren, ebenso das Rammen von Fahrzeugen.
Animierte Bilder bieten einige Zwischensequenzen während der Hauptstory.
Sobald Euer Fahrzeug brennt, solltet Ihr eine Werkstatt aufsuchen.
Den RAGE-Boost könnt Ihr durch die Zerstörung von Fahrzeugen und Objekten nutzen.
Spielspaß : 3-4
-Rasen, rammen und explodieren!
Während der Storykampagne müsst Ihr neben einigen Verfolgungsjagden, überwiegend Fahrzeuge zerstören, um so an Euer Ziel zu gelangen.
Dabei sind einige Missionen binnen weniger Minuten zu meisten, oder benötigen häufige Neustarts, da sich das schlechte Fahrverhalten und die aggressive Fahrweise Eurer Kontrahenten oftmals abdrängt und gegen Wände fahren lässt.

-Wo habe ich nur meine Schlüssel gelassen...
Mit bis zu 50 verschiedenen Fahrzeugen erscheint die Auswahl recht groß. 
Diese unterscheiden sich in der Beschleunigung, Endgeschwindigkeit, Panzerung und dem Handling.
Leider können die Fahrzeuge maximal in 4 verschiedenen Farben verändert werden.

-Ein Cop dreht durch!
Neben der recht instabilen und aggressiven Darstellung des Protagonisten (Hulk lässt grüßen) namens John Tanner, erscheinen besonders die Handlungen als völlig überzogen und scheinen bis kurz vor Ende der Story keinerlei Auswirkungen zu haben (Sachschäden in unbestimmter Höhe, verletzte Passanten, sowie getötete Kriminelle usw.).
Lediglich eine Flucht vor der Polizei wird auf Euch warten, weshalb die Glaubwürdigkeit des gesamten Titels direkt von Beginn an, stark reduziert, bis kaum vorhanden scheint.

-Spielmodi
Neben der recht kurzen Storykampagne (lediglich 2 Spielstunden), dürft Ihr Euch an einen Karrieremodus, samt Fahreraufstieg (LevelUp) wagen.
Dort findet Ihr neben freien Rennen, ebenso Demolition-Derby, Zeitangriff und einigen anderen Spielmodi, quasi das Gegenstück zur Storykampagne, lediglich mit einer Auswahl an neuen Strecken.

Design und Gameplay : 5
-Willkommen auf den Straßen von...
Die befahrbare Spielewelt erscheint recht groß und bietet einige Nebengassen, sowie Abzweigungen.
Im Gesamten macht die Optik einen guten Eindruck, wenn auch Unfälle und Kollisionen einige Fehler, wie dem plötzlichen Herausquellen der eigenen Räder aus der Karosserie, oder dem magischen umherschweben einiger Fahrzeuge, sowie Explosionen hervorrufen.

-Schlechtes Fahrverhalten!
Die Steuerung erfolgt via Stick. Dabei erscheint dies nach ein wenig Übung recht gut, wobei Ihr dennoch des Öfteren durch eine zu hohe Geschwindigkeit (welche stets von Nöten ist) unkontrolliert driftet und mit Fahrzeugen oder Objekten kollidiert.
Ebenso ist das Zurücksetzen Eures Fahrzeuges, dem ähnlich eines Lastwagens, wobei sich das Fahrzeug selbst mit einem aktivierten Boost kaum in Bewegung setzt. 

-Schwierigkeitsgrad?
Um die 20 Fahrzeuge der Storykampagne freizuschalten, müsst Ihr jede Mission auf dem Schwierigkeitsgrad Schwer meistern.
Dieser erscheint bis auf einige Ausnahmen, wie dem aggressiven Fahrverhalten Eurer Feinde, sowie dem hohen Schaden, recht einfach.

-No you've made me mad!
Die Zwischensequenzen sind durchweg synchronisiert (englische Sprachausgabe) und bieten eine leicht verfolgbare Story.
Leider wiederholt sich Tanner während der Missionen und dem häufigen aufgefüllten RAGE-Modus, sowie Kollisionen und der Zerstörung Eurer Feinde mit denselben Sprüchen (erinnern stark an 80er-90er Jahre Actionfilme).
So werdet Ihr stets in Kenntnis gesetzt, das Tanner zur Zeit aufgebracht ist, oder Euer Feind soeben das vorzeitige Ende seiner Fahrt erreichte, ebenso der Freude über dessen Handlungen.

-Musik
Während Eurer Fahrten spielen einige Melodien, welche an Rock, Electro und andere Musikstücke erinnern, ebenso einige gesungene Stücke.
Leider wiederholen sich diese mit der Zeit und bieten somit kaum Abwechslung.



Driver Renegade 3D bietet neben einer recht guten Optik, lediglich eines : Rage! - Leider im negativen Sinne, da sich das gesamte Fahrverhalten und die teilweise damit verbundenen Ereignisse ausnahmslos auf den geringen Spielspaß ausüben.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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