25. Februar 2014

John Woo Presents Stranglehold (Xbox 360) Spieletest Nr.#170



Spieletest Nr.#170

John Woo Presents Stranglehold (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 5-7 Spielstunden.


John Woo Presents Stranglehold ist ein Third-Person-Shooter.

-Im cineastischen John Woo-Stil gehaltene Ballerorgie mit zerstörbarer Umgebung und Objekten.
-Äußerst fordernder Schwierigkeitsgrad (Hard Boiled).
-Chow Yun Fat (Schauspieler) als Inspektor "Tequila" Yuen.




Nachdem inmitten von Hongkong ein Polizist verschwindet, erhält die Polizeiwache eine Lösegeldforderung aus einer unbekannten Quelle. Um das Lösegeld zu überbringen, soll ein einzelnder Polizist im örtlichen Kowloon Markt, samt Geld erscheinen. Als sich Inspektor "Tequila" Yuen freiwillig für den Auftrag meldet, ahnt dieser noch nicht, das er sich plötzlich in einem Kampf mit den rivalisierenden Triaden und der Russen-Mafia befindet.


John Woo Presents Stranglehold - Ballern bis der Arzt kommt!

-Verschiedene Objekte, während der Level, können zum Ausschalten Eurer Feinde genutzt werden.
-Vier Fähigkeiten (Tequila-Bomben) helfen Euch im Kampf gegen die Überzahl an Gegnern.
-Oftmals unfaire Levelabschnitte, sorgen für Frustration.

Das Fazit zu John Woo Presents Stranglehold (Xbox 360)

Ihr könnt über, oder von Objekten abspringen und in Zeitlupe mehrere Feinde erledigen, um so Eure Spezialleiste zu füllen.
Jedes Level bietet genügend Fläche zum zerstören. So können Wände und Objekte zerschossen werden.
Das Markenzeichen von John Woo : weiße Tauben.
Aus der Deckung heraus, könnt Ihr Eure Feinde effektiver erledigen.

Spielspaß : 6
-Nachladen...nicht nötig!
In Stranglehold besitzt Ihr lediglich eine Anzahl von Kugeln, in einem einzigen, dementsprechend übergroßen Magazin.
Um den Spielfluss zu gewähren, hat man gänzlich auf lästiges Nachladen verzichtet und bietet so, eine nicht endende Schießerei nach der nächsten.
Zu Euren Waffen zählen neben Maschinengewehren/pistolen, Pistolen (eine goldene Variante), ebenso eine Schrotflinte und weitere, mit denen Ihr den Triaden den Tag verderben könnt.

-Zwischen Zeitlupe und Trommelfeuer...
Zu Euren Fähigkeiten gehört neben der Zeitlupe (Spezialleiste), welche beim benutzen der Objekte aufgefüllt und anschließend bei Sprüngen aktiviert werden kann, ebenso eine weitere und zudem nützliche Fähigkeit (360 Grad Schuss), welche sämtliche Feinde im Umkreis und Sichtkontakt ausschaltet.
Zusätzlich dürft Ihr das Trommelfeuer nutzen, welches Euch für einen bestimmten Zeitraum unbegrenzte Munition, sowie Unbesiegbarkeit verschafft.

-Mexican standoff gefällig?
Gelegentlich dürft Ihr Eure Reflexe unter Beweis stellen.
In Mexican standoff's müsst Ihr im richtigen Zeitpunkt den abgefeuerten Kugeln Eurer Feinde ausweichen und passenderweise versuchen diese mit gezielten Schüssen auszuschalten.
Hierfür bleiben Euch teilweise wenige Sekunden, obwohl dies alles in Zeitlupe abläuft.

-Origami Kraniche und Stil-Punkte.
Um Eure Fähigkeitsleiste zu füllen, empfiehlt sich der Einsatz von Umgebungsobjekten gegen Eure Feinde.
So könnt Ihr über Deckungen gleiten, befestige Schilder oder Ventilatoren beschießen, weshalb diese auf herumstehende Gegner fallen und Euch mit Stil-Punkten belohnen.
Diese benötigt Ihr für die Nutzung Eurer Fähigkeiten, welche besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden zwingend notwendig werden.
Zusätzlich könnt Ihr mit den teilweise versteckten Kranichen die Leiste auffüllen, was Euch für bevorstehende Kämpfe einen direkten Vorteil verschaffen kann.

Design und Gameplay : 5-6

-Zwischen gut und schlecht...
Optisch können von den lediglich sieben Level, bloß zwei wirklich überzeugen.
Besonders die recht groben Texturen und die etwas versteifte Spielmechanik wirken oftmals klotzig und vermitteln keinen athletischen, dafür aber einen recht schnellen Eindruck.
Einige Level überzeugen mit dem typischen Flair von chinesischer Tradition (Lichter, Lampen, Möbel usw.), dennoch erscheinen die Gebiete im Verlauf der Handlung als ideenlos und wirken daher leer und grob designed. 

-Sterben, leicht gemacht!
Mit der ständigen Überzahl an Feinden und deren unbeirrbaren Freude am Dauerfeuer, werdet Ihr des Öfteren dem vorzeitigen Spieleende entgegentreten.
Zwar sind Checkpoints recht fair gesetzt, dennoch rauben besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden der verhältnismäßig hohe Schaden Eurer Feinde und den dazu wenigen Medikits, den Spielspaß.
So seit Ihr stets gezwungen über Objekte zu gleiten und mit einer äußerst hohen Präzision den Feinden entgegenzutreten, um so in gefährlichen Situationen Eure Heilfähigkeit nutzen zu können.

-Er kann springen, gleiten und rutschen.
Per linkem Stick gleitet Ihr über sämtliche Objekte und dies automatisch und recht gut.
Oftmals kann es aber im Eifer des Gefechtes dazu führen, das Ihr ungewollt in Richtung Eurer Feinde rutscht oder gleitet, weshalb Ihr nicht rechtzeitig in die richtige Richtung zielen könnt.
Ansonsten lässt sich Euer Held recht bequem und unkompliziert steuern.

-Musik? Ich kann nichts mehr hören...
Zwar werden Melodien, während der Schusswechsel abgespielt und sind passend eingesetzt, dennoch wird der Großteil der Geräusche von abgefeuerten Kugeln und dem steigenden Stil-Punkte-Balken ausgemacht, weshalb diese nach einer Weile nebensächlich erscheinen.



John Woo Presents Stranglehold steht für non-stop Action und mit einigen frustrierenden Levelabschnitten. Chow Yun Fat als gnadenloser Polizist mit parallelen zu Hard Boiled, in einer Stadt voller Krimineller Bandenmitglieder.
Wem ein kontinuierlicher Kugelhagel, jede Menge Zerstörung und weiße Tauben ohne tiefgreifende Story zusagen, dem ist die Freude bei diesem Titel sicherlich gewährt.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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