12. Februar 2014

Splinter Cell 3D (3DS) [★ Empfehlung ★] Spieletest Nr.#165



Spieletest Nr.#165

Splinter Cell 3D (3DS)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 6-8 Spielstunden.

Splinter Cell 3D ist ein Stealth-Shooter.
-Schleich Elemente per Touchscreen steuerbar (Schlösser knacken, Ausrüstung anpassen usw.).
-Mangelnder Gammawert, trübt den Schatteneffekt.
-Viele Haupt- und Nebenziele während der Missionen.



Nachdem das US-amerikanische Kriegsschiff USS Clarence E Walsh versenkt wurde, führen die Ermittlungen des Geheimagenten Sam Fisher zu einer Person namens Douglas Shetland und Admiral Otomo, dessen Pläne die Entfachung eines dritten Weltkriegs sind. Sam Fisher muss diese Pläne vereiteln und die Welt vor dem Chaos bewahren.

Splinter Cell 3D - Schleichen ohne sichtbaren Schatten?
-Gut designte Level mit verschiedenen Haupt- und Nebenzielen.
-Bekannte Splinter Cell Synchronsprecher (Martin Keßler als Sam Fisher usw.).
-Verschiedene Ausrüstungsgegenstände (Gummi-, Elektro-Geschosse usw.).

Das Fazit zu Splinter Cell 3D (3DS)
Laserstrahlen oder Wachmänner halten Fisher selten auf.
Ihr steuert wichtige Elemente per Touchscreen.
Einige Wachen sollten vernommen werden, um an wichtige Informationen zu gelangen.
Mit dem Nachtsichtgerät lassen sich Wachen besser aufspüren.
Spielspaß : 6-7
-Der Touchscreen im Einsatz!
Den Großteil der ausführbaren Befehle könnt Ihr per Touchscreen auslösen.
So können Computer, Schalter und andere Dinge benutzt, ebenso Waffen gewechselt und Feinde überwältigt werden.
Einige Schaltflächen wie Türschlösser, können per Touchscreen benutzt und somit geöffnet werden.

-Der Schatten als bester Freund!
Das heimliche und möglichst geräuschfreie Agieren in der Dunkelheit ist das Kernelement der Splinter Cell Reihe, ebenso wie in dem 3DS Ableger.
Leider ist der Gammawert deutlich zu hoch, weswegen Licht und Schatten vermischt und selten eine versteckte Atmosphäre erzeugen.
Lediglich der Verstohlenheitsbalken weist auf die mögliche Sichtbarkeit von Sam Fisher hin.

-Hast du das gehört?
So wichtig der heimliche und möglichst unsichtbare Aspekt erscheint, so bleibt auch das leise Fortbewegen und heranschleichen an Eure Feinde äußerst entscheidend für den Verlauf Eurer Mission.
So empfiehlt sich stets das geräuschlose Ausschalten im Nahkampf, oder der Einsatz von nicht-tödlichen Gadgets (z.B. Gummi-Geschosse), um die Wachen nicht unnötig zu alamieren.

-Nahkampf oder doch Gadget?
Um Eure Feinde zu neutralisieren, könnt Ihr auf eine Auswahl von verschiedenen Gadgets zugreifen.
So könnt Ihr zwischen nicht-tödlichen Geschossen (Elektro, Gummi, Gas usw.) wählen, oder die Pistole, sowie das Gewehr nutzen.
Wer es persönlicher mag, kann den Großteil der Wachen im Nahkampf ausschalten, da diese mit Objekten, oder dem zerschießen/deaktivieren zu einer Lichtquelle gelockt und anschließend in die Dunkelheit geschleppt und ausgeschaltet werden können.

-Das Leveldesign und die Möglichkeiten!
Während Ihr Euch durch die Levelabschnitte schleicht, könnt Ihr einige Nebenpfade entdecken. 
Von dort lassen sich Nebenziele leichter erledigen und einige Wachen, sowie Kameras effektiver umgehen.
Einige Level wurden deshalb in mehrere Ebenen durch Levelübergänge verbunden und erweitern somit die Missionsgröße um ein vielfaches.

Design und Gameplay : 6-7
-Eine Kante dort, ein wenig matschige Textur hier...
Splinter Cell 3D bietet kein optisches Highlight, besonders die kantigen Charaktere erinnern an vergangene Zeiten.
Dennoch überzeugen die recht großen und mit mehreren Ebenen verbundenen Level, samt Haupt- und Nebenzielen.
Wer also einige Abstriche in der Grafik ertragen kann, wird mit guten und interessanten Missionen belohnt.

-Ein bisschen langsam, der Fisher...
Mit oftmals reduzierten Frames, läuft Splinter Cell 3D teilweise etwas langsamer und fällt sichtbar bei Bewegungen auf.
Kleinere Auswirkungen hat dies lediglich auf das Zielen.
Dennoch hätte die beschleunigte Bewegung, optisch wesentlich attraktiver gewirkt.

-Schwierigkeitsgrad?
Wer möglichst ungesehen und ohne Alarm auszulösen durch die verschiedenen Missionen schleichen möchte, findet eine gelungene Herausforderung.
Besonders das nicht-tödliche Ausschalten der Wachen bietet eine zusätzliche und eigene Herausforderung, welche sich aber nicht auf den Verlauf der Missionen aufwirkt.
Speicherpunkte sind in der Regel fair verteilt, ebenso das automatische Speichern, während der Levelübergänge.
So könnt Ihr recht schnell, beim Auslösen des Alarms oder des möglichen Game Over, jederzeit auf den letzten Speicherpunkt zugreifen.

-Steuerung
Gesteuert wird Sam Fisher mit dem Stick und die Kamera mit den Tasten A, B, X, Y.
Solange Ihr den offenen Kampf vermeidet, erscheint dies noch gut umgesetzt.
Wenn Ihr jedoch präzise schießen möchtet, kann Euch das recht ungenaue Zielverhalten oftmals einen Strich durch die Rechnung machen und unnötigen Alarm auslösen (Fehltreffer).

-Musik und Dialoge?
Einige Wachen führen Dialoge, welche allesamt recht gut vertont wurden.
So spricht der bekannte Synchronsprecher Martin Keßler, erneut Sam Fisher und verleiht somit ein vertrautes Gefühl.
Während Eurer Missionen werden einige Levelpassagen mit Musikstücken untermalt, welche oftmals unpassend wirken (fehlende Wachen, stimmungslose Situationen usw.).



Splinter Cell 3D ist keine optische Schönheit und bietet, für Kenner der Serie, keinerlei Neuerungen. Dennoch ist das Leveldesign und die Nutzung des Touchscreens eine gelungene Umsetzung und bietet einen guten Titel für den 3DS. Für alle Schleich-Fans sicher einen Blick wert!
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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