3. März 2014

Thief (Xbox 360) Spieletest Nr.#172



Spieletest Nr.#172

Thief (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf 15-20 Spielstunden, je nach Spielweise kann diese um viele Stunden variieren.

Thief ist ein Stealth-Action.
-Upgrades für den Bogen (schnellere Spannkraft, größerer Pfeilköcher, erhöhte Präzision usw.).
-Drei verschiedene Spielstile möglich (Phantom, Opportunist und Jäger).
-Eine recht leblos wirkende Stadt (Wachen und einige Bürger).


Nachdem der Meisterdieb Garrett durch seine Schülerin Erin bei einem Raubzug inmitten eines bevorstehendes Rituals schwer verwundet und anschließend sein Gedächtnis verliert, erwacht Garrett nach einem Jahr aus einem unerklärlichen Schlaf.
Auf der Suche nach Antworten und einigen Diebstählen für einen Mann namens Orion, dem Anführer einer Widerstandsbewegung der Bevölkerung, wird der Meisterdieb widerwillig zum Hoffnungsträger der unterdrückten Stadtbewohner.

Thief - Der Meisterdieb Garrett ist zurück und mit ihm die Raubzüge!
-Mit der Fokussicht entgeht Euch kaum ein Beutestück oder wichtige Objekte.
-Upgrades für den Fokus und den Bogen, ebenso mitführbare Verbesserungen (erhöhte Gesundheit und Fokus, reduzierter Schaden oder Geräusche usw.).
-Oftmals K.I. Aussetzer nach neuladen des letzten Speicherstandes (Wachen bleiben stehen und setzen deren Route nicht länger fort).

Das Fazit zu Thief (Xbox 360)
Meisterdieb Garrett und sein vielseitig einsetzbarer Bogen.
Im Schatten agieren ist nach wie vor das Kernelement des Titels.
Beobachtet die Wachen und prägt Euch deren Routen ein.
Einige Wachen tragen stets einen Goldbeutel bei sich.
In Schubladen und Schränken befindet sich zum Teil Beute, ebenso in dunklen Gassen und auf kleinen Vordächern.
Spielspaß : 6-7
-Der Schatten, Euer Verbündeter!
Wie bereits in den Vorgängern, müsst Ihr stets im Schatten agieren.
Die Aufmerksamkeit der Wachen richtet sich zwar nach dem gewählten Schwierigkeitsgrad, dennoch sind diese insbesondere bei Bewegungen im erhellten Bereich misstrauisch und beobachten diese aufmerksamer.
Wenn Ihr Euch leise und vorsichtig fortbewegt, könnt Ihr neben einigen Informationen, ebenso den Goldbeutel von den Gürteln der Wächter stehlen.

-Die drei Spielstile.
Neben dem schwersten Spielstil, dem Phantom, gibt es ebenso die Opportunisten und Jäger Spielweise.

  • Phantom
    Als Meisterdieb Garrett müsst Ihr die meiste Zeit unentdeckt sein.
    Während der Missionen bleiben die Diebesherausforderungen über sämtliche Kapitel und Nebenmissionen gleich. So müsst aus dem Schatten heraus agieren und unentdeckt durch die Missionen gelangen. Die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände, sowie die Umgebung ermöglichen dies, wenn Ihr genau auf Eure Umgebung achtet.
  • Opportunist
    Der Spielstil richtet sich an verschiedene Diebesherausforderungen, wie dem Löschen von Flammen, einer bestimmten Anzahl von Taschendiebstählen oder dem Vermeiden von Kills oder K.O.-Schlägen von Bedrohungen (alarmierte Wachen).
  • Jäger
    Der letzte Spielstil richtet sich an meuchelnde Diebe, da Ihr den Feind endgültig eliminiert.
    Zu den Diebesherausforderungen zählen meist eine bestimmte Anzahl an Bedrohungen auszuschalten oder besondere Kills zu erreichen (zum Beispiel mit Umgebungsobjekten).

-Fähigkeiten und Upgrades.
Besonders für einen der Drei Spielstile erweisen sich die unterschiedlichen Fähigkeiten der Fokussicht und die Upgrades als empfehlenswert.
So könnt Ihr Euren Bogen aufbessern, indem Eure Pfeile geräuschloser werden, der Bogen schneller und effektiver spannt, sowie trifft, ebenso sämtlicher Schaden an Euch reduziert wird (Körpertreffer durch Feinde, Fallschaden).
Als Zusatz bieten sich kleinere Hilfsgegenstände bei dem Händler Eures Vertrauens, welcher Euch neben einem Preisnachlass für sämtliche Ressourcen (Pfeile, Nahrung, Bomben usw.), ebenso den Fokus erhöht oder andere recht nützliche Verbesserungen bietet. 

-Nebenmissionen und Einbrüche.
In Thief dürft Ihr für einige Personen kleinere Nebenmissionen abschließen.
So bittet Euch jemand, einige wichtige Bauteile für dessen mechanischen Mann zurückzustehlen.
Jede Nebenmission bietet erneut Unterziele in denen Ihr einen der drei Spielstile anwenden dürft und sich dementsprechend die Bezahlung richtet.

-Wachen reagieren auf hinterlassene Spuren!
Ein wahrer Meisterdieb hinterlässt keinerlei Spuren!
So solltet Ihr stets geöffnete Türen, sowie Truhen schließen und Fackeln, sowie Lichter in Umgebung der Wächter selten manipulieren.
Die Wachen reagieren auf Veränderungen und untersuchen diese mit erhöhter Vorsicht.
Dies könnt Ihr ebenso für K.O.-Schläge oder zum Umgehen der Wachen nutzen, wenn Ihr als Phantom oder Opportunist agieren möchtet.

-Speichern nicht vergessen!
Als wichtigstes Instrument bietet sich die Speicherfunktion an.
Diese solltet Ihr so oft wie möglich in Anspruch nehmen, da kleine Fehler schnell bestraft werden (ein falscher Schritt und die Wache entdeckt Euch).

-Die Aussetzer der K.I.
Als einer der größten Minuspunkte, blieb das nicht auslösen der Scripts (vorgeschriebene Pfade und Handlungen der NPC's), welche nach dem Neuladen des Speicherpunktes oftmals stocksteif und regungslos an einer Stelle verharrten oder eine bestimmte Stelle anstarrten.
Einige Wachen ließen sich selbst mit einem unmittelbar in der Nähe einschlagenden Objektes oder Pfeils nicht aus der Fassung bringen, weswegen man längere Umwege einplanen musste, um nicht letztendlich entdeckt zu werden.

Design und Gameplay : 7
-Zwischen Licht und Schatten!
Grafisch bietet Thief äußerst gelungene Licht- und Schatteneffekte, welche sich besonders bei Fackeln und anderen Lichtquellen zeigen.
Durch das zum Teil stark düstere Szenario, fällt besonders beim Erhöhen des Gammawerts auf, das einige Texturen recht verwaschen und matschig wirken.
Oftmals müssen Texturen nachgeladen werden, weshalb der optische Eindruck getrübt wird.

-Musik und Sounds
In Thief bieten sich einige Musikstücke (besonders bei Verfolgungen und Raubzügen), welche die Stimmung und Atmosphäre voran treiben.
Dabei bieten sich schnelle und recht geladene Stücke, ebenso wie langsamere und düstere Melodien passend zur jeweiligen Situation an.

-Synchronisation
Die Synchronisation ist recht gut gelungen (englische und deutsche Sprachausgabe), leider ist letztere bei einigen Dialogen und Zwischensequenzen nicht Lippensynchron, weswegen sich die englische Sprachausgabe empfiehlt.
Als größter Minuspunkt ist der oft wiederholende Dialog zwischen Wachen und Zivilisten, welche beim durchqueren der Gebiete stets dieselben Gespräche führen.
Was anfänglich noch interessant klingt (Wächter unterhalten sich über misshandelte Bürger), entpuppt sich wenig später als permanente Wiederholung und wirkt, als wären sämtliche NPC's charakterlos.

-Schwierigkeitsgrad? Gestaltet Euren eigenen.
In Thief stehen Euch verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Verfügung.
Ihr könnt aber ebenso das gesamte HUD verändern und helfende Funktionen deaktivieren, um eigene Spielefertigkeiten zu testen und so das eigene Können unter Beweis zu stellen.
Wichtig ist es, das Ihr sämtliche Routen der Wachen beobachtet und Geduld aufbringt.

-Wie schleicht sich der Meisterdieb?
Die Steuerung erweist sich als recht präzise und unkompliziert.
So könnt Ihr die verschiedenen Pfeilsorten mit dem gedrückt halten der Steuerkreuz Tasten schnell zuweisen und anschließend auswählen.
Das Klettern und Schleichen reagiert ebenso auf Eure Steuerung, welche je nach Schnelligkeit unterschiedliche Geräusche abgeben und letztendlich Auswirkungen auf Wachen haben.



Nach vielen Jahren des Wartens, erreicht uns Thief mit einigen wirklich guten Neuerungen und abwechslungsreichen Missionen. Besonders die Anforderungen mit den jeweiligen Aufgaben, richten sich an unterschiedliche Spieler, welche als Phantom, nicht-tödlich, meuchelnder Dieb, oder eine Mischung aus allen Spielstilen spielen möchten.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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