9. März 2014

Turok (Xbox 360) Spieletest Nr.#175



Spieletest Nr.#175

Turok (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 7 Spielstunden.

Turok ist ein Ego-Shooter.
-Der Dschungel mit dichter Vegetation und verschiedenen Dinosaurier Arten.
-Recht fordernder Schwierigkeitsgrad.
-Schlechte Synchronisation, welche durch Musik und andere Geräusche übertönt wird.



Nachdem die Whiskey Company den Auftrag erhält, Roland Kane den ehemaligen General und Anführer einer Spezialeinheit namens Wolf Pack auszuschalten, wird das Schiff, samt Besatzung abgeschossen und muss auf dem Planeten notlanden. Der Neuankömmling Corporal Joseph Turok geriet dabei zwischen beide Fronten, da er einst ein Mitglied des Wolf Pack war.
Auf dem Planeten warten zusätzlich weitaus schlimmere Gefahren. Wilde und blutrünstige Dinosaurier lauern im dichten Dschungel auf ihre Beute.

Turok - Der Indianer mit Messer und Bogen auf Dinojagd!
-Das ungenaue Zielverhalten, sorgt häufig für Fehltreffer und kann so oftmals das frühe Spielende bedeuten.
-Mangelnde K.I., welche oftmals auf Distanz aussetzt (nach Beschuss wird die Patrouille fortgesetzt).
-Verschiedene Waffen mit Sekundärfunktion (Bogen, Messer, Schrotflinte, Maschinengewehr, Minigun uvw.).

Das Fazit zu Turok (Xbox 360)
Die ganz großen Raubtiere wittern einen vermeintlich kleinen Happen für Zwischendurch.
"Der Feind Eures Feindes, ist Euer Freund!" Ihr könnt Dinosaurier auf Eure Feinde hetzen.
Die K.I. der feindlichen Soldaten verhält sich im Großteil recht unnatürlich.
Wenn Ihr schneller seit als Euer Feind...
...endet Ihr nicht als deren Beute.

Spielspaß : 5

-Wenn die K.I. entscheidet, nichts zutun!
Einer der auffälligsten Schwächen von Turok, ist die mangelnde K.I.
Nachdem Ihr einige der Wachen ausschaltet, patrouillieren andere hingegen weiter und bemerken den plötzlichen Ausfall ihrer Kameraden zunächst nicht (obwohl der leblose Körper offensichtlich herum liegt).
Ebenso verhält es sich mit der K.I. der Dinosaurier, welche sich im Kreis oder vor und zurück bewegen, sobald man diese aus der Distanz heraus beobachtet.

-Survival of the fittest...
In Turok habt Ihr die Möglichkeit, Dinosaurier auf gegnerische Wachen zu locken.
Hierfür bekommt Ihr recht früh im Spiel eine Schrotflinte, welche als Sekundärfunktion Leuchtfackeln verschießen kann.
Diese müsst Ihr in Richtung oder in Euren Feind schießen, weshalb nahe stehende Dinosaurier angelockt werden und automatisch attackieren.
Diese Ablenkung könnt Ihr somit zu Eurem Vorteil im Kampf nutzen.

-Das Messer als Werkzeug des Überlebens!
Um in Turok effektiver zu überleben, könnt Ihr oftmals das Messer gegen anstürmende Dinosaurier verwenden.
Diese lassen sich mit einem gut abgestimmten RT Manöver blitzschnell ausschalten.

Feindliche Soldaten hingegen sollte man nur im Einzelkampf erledigen, da Ihr während der Animation nach wie vor verwundbar seid.

-"Wenn es blutet, können wir es töten!"
Obwohl Turok in der ungeschnittenden Fassung erscheint, fehlen sämtliche Bluttropfen bei den feindlichen Soldaten.
Dinosaurier hingegen verlieren Massen an Blut, sobald Ihr diese beschießt. 

-Kooperativ Modus
Turok bietet einen vier Spieler Kooperativ Modus, mit drei Karten.
Das Prinzip ähnelt dem der Hauptkampagne und bietet keinerlei Abwechslung.
Als Missionsziel gilt es, den Extraktionspunkt zu erreichen und währenddessen der hohen Anzahl von Dinosauriern und feindlichen Soldaten zu trotzen.

-Die Abwechslung fehlt.
Leider bietet Turok nichts weiter als einen mittelmäßigen Shooter, welcher neben Dschungelwanderungen und dem Abwehren von Raptorangriffen, lediglich ein ernüchterndes Jagd-Szenario umgesetzt hat.
So werdet Ihr keine besonderen Aufgaben erledigen müssen, oder Schleichmanöver, welche in der Situation angebracht erscheinen würden (alleine im Dschungel unter Raubtieren).

Design und Gameplay : 6-7
-Allein im Dschungel...
Grafisch überzeugt Turok besonders durch die dichte Vegetation des Dschungels, welcher mit vielen Grasbüschel und Bäumen einen recht anschaulichen Schauplatz bietet.
Gelegentlich müsst Ihr ebenso Bunker oder offene Felslandschaften durchqueren, welche mit Wrack-Teilen und anderen Objekten für Deckung sorgen.

-Bear Grylls wäre stolz!
Einige Faktoren von Turok entscheiden oftmals über den Schwierigkeitsgrad, welcher selbst auf dem geringsten (normal), teilweise fordernde Stellen bietet.
So können Euch bereits eine kleine Gruppe von Dinosauriern das Leben erschweren und Euch das vorzeitige Spieleende bescheren.
Ebenso die schießwütigen Wachen, welche Euer Zielen mit jedem Treffer zunichte machen (das Fadenkreuz springt währenddessen nach oben).

-Präzision? Wer braucht sowas...
Das Zielen in Turok ist für präzise Treffer zu empfindlich, welches sich in den Optionen lediglich durch die Kameraempfindlichkeit reduzieren lässt.
Diese Option überträgt sich aber nicht auf den Zoom Modus, welcher besonders für den Bogen oder Scharfschützengewehre von Vorteil wären.
So ist das recht hektische Gefecht ein zusätzlich erschwerter Kampf, welcher bei höheren Schwierigkeitsgraden zu einer Tortur werden kann.

-Testosteron im Überfluss!
Die Synchronisation (deutsche Sprachausgabe) ist teilweise zu leise geraten, welche oftmals durch Nebengeräusche oder die unpassend wirkende Musik übertönt wird.
Zwar bietet die Synchronisation keine wirklich gelungene Unterhaltung, erscheint aber durch nicht überspringbare Zwischensequenzen schnell als lästig.

Turok bietet neben fleischfressenden Dinosauriern, ebenso eine mangelnde K.I., welche durchaus in der Lage ist, Euch mit gezielten Treffern auszuschalten.
Dennoch bietet Turok ebenso recht gut designte Level mit üppiger Vegetation und einem fordernden Überlebenskampf.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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