7. März 2014

Two Worlds (Xbox 360) Spieletest Nr.#174



Spieletest Nr.#174

Two Worlds (Xbox 360)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 11 Spielstunden.


Two Worlds ist ein Fantasy-Rollenspiel.

-Eine große Spielwelt, mit vielen Orten und Städten.
-Unsaubere Bewegungen (abgehakt), wobei besonders die Reiten-Animation negativ auffällt.
-Zu Beginn recht fordernd (starke Feinde).




Nachdem ein namenloser Kopfgeldjäger mit dessen Schwester Kira vor dem Bösewicht Reist flieht, wird diese eines Nachts von diesem entführt. Nach Monaten der vergeblichen Suche, wird der Held von Reist Tungard kontaktiert und fordert für die Freilassung seiner Schwester, insgesamt fünf Teile eines mächtigen Relikts.

Ohne es zu ahnen, gerät der namenlose Held mitten in einen Machtkampf längst vergessener Götter.

Two Worlds - Eine Welt mit guten und äußerst schlechten Inhalten?

-Stapelbare Waffen und Rüstungen, sowie Zauber (Verstärkungen).
-Verschiedene Zauber (Feuer-, Erd-, Wasser-, Luftmagie und Nekromantie).
-Eine teilweise grob und altwirkende Grafik.

Das Fazit zu Two Worlds (Xbox 360)

Ob Orks, Zyklopen oder Untote...auf Eurem Abenteuer erwarten Euch jede Menge Ungeheuer.
Während des Reitens bleibt Euer Pferd an Unebenheiten hängen und verweigert oftmals seinen Dienst.
Besonders große Feinde bedeuten eines : jede Menge Ärger!
Einige Ork-Lager sollten untersucht werden, da diese neben einigen Orks (Erfahrungspunkte), ebenso Truhen und Beute beinhalten.

Spielspaß : 5-6

-Waffen stapeln und aufwerten.
Um Eure Waffen, Rüstungen und Zauber zu verstärken, könnt Ihr diese mit dem gleichen Typ stapeln und so eine Klasse erweitern.
Durch jeden Klassen Aufstieg, erhöhen sich neben dem Schaden, Rüstungswert, ebenso die Mana-Reduzierung (Booster Karten für Zauber).
Zusätzlich habt Ihr die Möglichkeit Eure Waffen mit verschiedenen Elementen wie Gift, Feuer, Eis, Blitz, Sakral und Eis zu verstärken.
Hier könnt Ihr mit Steinen im Wert von bis zu 50% den jeweiligen Schaden beliebig oft erhöhen.

-Alchemie ist etwas nützliches!
In Two Worlds findet Ihr jede Menge nützlicher Objekte und Ressourcen.
Auf der gesamten Karte, ebenso bei Feinden und in Truhen, findet Ihr neben Alchemie-Zutaten, ebenso Metalle und Kristalle, welche anschließend zu Tränken zur Lebensenergie, Schadens-, sowie Erhöhung anderer Attribute genutzt werden können.

-Mein Inventar ist voll...

Eines der ständigen Befürchtungen, welche Euch das gesamte Abenteuer begleitet, ist das prall gefüllte Inventar.
Mit jedem Level Aufstieg, könnt Ihr Stärke Punkte verteilen, um so Eure maximale Tragekapazität zu erhöhen und anschließend den Gang zum Händler zu minimieren.
Leider gibt es während des Einzelspielers keine Möglichkeit Objekte in einer eigenen Truhe zwischen zu lagern (in der Multiplayer der Pc Variante habt Ihr diese Möglichkeit jedoch).

-Location gesucht!

Neben Friedhöfen, dunklen Höhlen, schwarzen Türmen und vielen weiteren mit Monstern bewohnten Orten, könnt Ihr ebenso viele, recht belebte Städte besuchen.
In diesen solltet Ihr Händler und Trainer für neue Fähigkeiten im Auge behalten, da diese je nach Tageszeit, ihren Standort verlassen.
Ebenso wechseln diese die angebotene Ware, welche sich nach Eurer Ausrüstung und dem aktuellen Level richtet.

-Dorfbewohner sind keine Feinde!

Wer einen Stadt- oder Dorfbewohner attackiert, riskiert neben einer hohen Geldstrafe, ebenso den Zorn der Bewohner und Wachen, welche Euch stets attackieren und somit zukünftige Interaktionen verweigern.
Tötet Ihr dabei wichtige Questgeber, werden laufende, oder damit verbundene Aufgaben ungelöst und sind somit für diesen Spieldurchgang verloren.
Einige Nebenaufgaben erfordern das töten von Stadtbewohnern, welche aber oftmals nicht zwingend notwendig erscheinen, da Ihr zum Teil eine weitere Möglichkeit geboten bekommt.

Design und Gameplay : 5

-Matschige Texturen, grobe Objekte.
Grafisch ist die Xbox 360 Variante der Pc Version stark reduziert und zeigt oftmals matschige und recht lieblos gestaltete Gebiete.
Einige Areale sind jedoch mit einer dichten Vegetation und gut abgestimmten Farben versehen, weshalb sich der Eindruck stets im Mittelmaß einpendelt.
Dennoch sind viele der Gebiete mit plötzlich auftauchenden, sowie fehlplatzierten Objekten versehen, welche den Eindruck stark trüben können (Bäume stehen in der Luft, Felsen verschwinden usw.).

-Aller Anfang ist schwer!

Die Schwierigkeit von Two Worlds richtet sich nach dem Schaden Eurer Waffen.
Einige Feinde teilen einen äußerst hohen Schaden aus (Golem, Drachen usw.), wobei Ihr diese dennoch mit einfachen Mitteln bezwingen könnt (obwohl Euer aktueller Level nicht ausreichend zu sein scheint).
Ihr könnt den Großteil Eurer Feinde mit einfachen Angriffen und dem gut abgestimmten Ausweichen stets auf Distanz halten und Gegner somit effektiv bezwingen.
Durch Lebens- und Manaquellen, welche häufig zu finden sind, könnt Ihr starke Feinde in naher Umgebung und Eurer ständig aufgefüllten Lebens/Manaenergie, einfach und bequem bezwingen.

-Da bin ich wieder...
In Two Worlds gibt es neben vielen Dialogen, auch jede Menge Geräusche.
Zum Teil sind diese von Monstern, welche allesamt einen individuellen Klang beim Schaden, sowie bei Angriffen abgeben.
Euer Held, sowie Stadt/Dorfbewohner unterhalten sich mit Euch und wurden teilweise von denselben Synchronsprechern gesprochen.
Die Synchronisation (deutsche Sprachausgabe) erweckt dennoch einen recht sympathischen Eindruck und kann somit oftmals überzeugen.

-Draufschlagen und ausweichen!
Mit der Steuerung von Two Worlds wurde einiges in vielen Bereichen völlig unvorteilhaft gelöst.
So könnt Ihr Eure Objekte im Inventar lediglich mit einen allgemeinen Sortierknopf ordnen lassen, ebenso müsst Ihr Euch durch das später von Alchemiezutaten vollgestopfte Inventar suchen, welche sich mit Heil/Manatränken, sowie der gefundenen Ausrüstung einen Beutel teilen müssen.
Das Reiten über lange Strecken erweist sich besonders abseits der markierten Pfade als absoluter Albtraum.
So hängt Euer Pferd an so ziemlich jeder kleinen Erhöhung und Objekten fest und verweigert zunehmend den Dienst.
Was sich besonders bei Wegen bergauf, sowie bergab als völliges Problem erweist.
So müsst Ihr des Öfteren absteigen und Euer Pferd durch Pfeifen zu Euch rufen, um es anschließend zum weiteren Reiten zu ebenen Flächen lotsen.



Two Worlds bietet eine große Spielewelt, mit vielen Möglichkeiten. So könnt Ihr eine von drei Klassen spielen (Dieb, Magier oder Krieger) und diese mit verschiedenen selbstgebrauten Tränken und Objekten verstärken. Leider fehlt dem Titel aber neben einer positiven Optik, die wirklich langfristige Motivation, weshalb dieser Titel lediglich ein Spiel für Zwischendurch erscheint.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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