18. April 2014

Eat Lead : The Return of Matt Hazard (Xbox 360) Spieletest Nr.#186



Spieletest Nr.#186

Eat Lead : The Return of Matt Hazard (Xbox 360)

Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 6-8 Spielstunden.

Eat Lead : The Return of Matt Hazard ist ein 3rd-Person-Shooter.
-Parodien verschiedener Videospiele (Wolfenstein, Halo, Mortal Kombat).
-Unterschiedliche Spielegenre und Welten werden vermischt (Western, Sci-Fi, RPG uvw.).
-Abwechslungslose Ballerei, mit teilweise trockenem Humor.




Nachdem Matt Hazard seit über 25 Jahren als legendärer Videospiel Charakter galt, wird er inmitten seines neuen Abenteuers von einer unbekannten Stimme namens QA unterbrochen und vor dem endgültigen Spieletod bewahrt, welches ihm bevorstand.
Durch das gehackte Spiel und die Rettung von Matt Hazard, erscheinen plötzlich mysteriöse Anomalien, welche sämtliche Spiele miteinander vermischen.
Matt Hazard muss sich durch verschiedene Welten und Charaktere der Videospiele kämpfen und sein altes Leben als Held zurück erlangen.

Eat Lead : The Return of Matt Hazard - Wenn die Witze schlechter sind als das eigentliche Videospiel...
-Eine mangelnde K.I., welche selten eine Herausforderung bietet.
-Abwechslungslose und eintönige Baller-Orgie, mit wiederholenden Sprüchen (Matt Hazard).
-Unfairer Schaden auf höheren Schwierigkeitsgraden (Feinde teilen äußerst hohen Schaden aus).

Das Fazit zu Eat Lead : The Return of Matt Hazard (Xbox 360)
Mit Wasserpistolen/-MP in den Kampf ziehen...
...oder den Power Rangers Klonen eine überziehen! Es bleibt Euch überlassen.
Im Wilden Westen muss sich Matt Hazard gegen Revolverschützen und anderen typischen Gefahren behaupten. Zum Beispiel Kakteen.
Wer kennt ihn nicht, den freundlichen Mario Duke Nukem, alias Captain Carpenter.
Auch bösartige Nazis (Wolfenstein) aus vergangenen pixeligen Tagen finden hier ein passendes Plätzchen. 
Spielspaß : 3-4
-It's Hazard Time!
Sämtliche Dialoge in Eat Lead : The Return of Matt Hazard können nicht ernst genommen werden, da sämtliche Zwischensequenzen eine permanente Parodie zu verschiedenen Videospielen sind.
Gelegentlich gelingt Eat Lead : The Return of Matt Hazard dabei ein wenig Humor in das Spielgeschehen einfließen zu lassen, dennoch wirkt der Großteil oftmals platt und kann nicht so recht überzeugen.

-Grundidee gut / Umsetzung mittelmäßig
Die Idee von Eat Lead : The Return of Matt Hazard besteht in der Vermischung von verschiedenen Spielegenre und den dazugehörigen Spielewelten.
So teleportiert Ihr inmitten einer 8-Bit Version eines Wolfenstein Levels, welches mit der Optik, sowie dem Leveldesign durchaus überzeugen kann.
Dennoch schießt Ihr Euch lediglich durch sämtliche Level, weshalb die Abwechslung dabei bedeutend zu kurz kommt.
Als Parodie fehlen die Spiele typischen Elemente, welche durchaus möglich gewesen wären (Matt Hazard hätte sich ebenfalls in eine 8-Bit Variante, samt Sounds verwandeln können).

-Ballern bis der Arzt kommt...oder auch nicht.
Die Abwechslung von Eat Lead : The Return of Matt Hazard erscheint lediglich im Wechsel der verschiedenen Spielegenre (Western, Sci-Fi usw.), kann aber ansonsten keinerlei Veränderungen bringen.
So sucht Ihr hinter Kisten und anderen Möglichkeiten Deckung und schießt Euch den Weg bis zum Ende des Level durch Unmengen an Feinden.

-Verschiedene Waffen und Feinde
In Eat Lead : The Return of Matt Hazard verwendet Ihr neben der 9mm, Schrotflinte oder der Ak-47, ebenso eine Wasserpistole/-MP und andere Schusswaffen, um Euch die Feinde vom Leib zu halten.

-Die Hazard-Pickups
Euch stehen neben dem Profischild, welches sämtlichen Schaden für eine gewisse Zeit absorbiert, ebenso ein weiteres, welches sämtliche Nahkampfangriffe in einen sofort tödlichen Angriff für Eure Feinde verwandelt.

Design und Gameplay : 5-6
-Grafisch recht ansehnlich
Optisch bietet Eat Lead : The Return of Matt Hazard einen recht anschaulichen 3rd-Person-Shooter, mit abwechslungsreichen Level, welche aber schlauchförmig und kurz geraten wirken.
Einige der Level erscheinen recht düster (Tanzclub), weshalb Ihr auf höheren Schwierigkeitsgraden oftmals Probleme mit versteckenden Feinden bekommen könnt.

-Schwierigkeitsgrad = Level Oldschool!
Der Schwierigkeitsgrad wird lediglich am Schaden Eurer Feinde gemessen.
Durch gezielte Schüsse aus der Deckung, könnt Ihr Eure Feinde schnell und effektiv ausschalten.
Lediglich im späteren Spielverlauf, fällt der höchste Schwierigkeitsgrad durch permanenten Beschuss auf, welcher durch mangelnde Deckungsmöglichkeiten oftmals frustrierend werden kann.
Die Kontrollpunkte sind dennoch fair verteilt, weswegen Ihr beim eintretenden virtuellen Spielende ohne große Verluste fortfahren dürft.

-Die Steuerung
Oftmals erscheint die Steuerung während des Deckungssystem, sowie des Zielens etwas ungenau, weswegen eine gewisse Einarbeitung erforderlich ist.
Durchweg erscheint die Steuerung recht solide und einfach zu bedienen.

-It's time to...
Die Synchronisation (englische Sprachausgabe) erscheint durchweg gelungen.
Der Schauspieler Will Arnett übernimmt hierbei die Synchronisation von Matt Hazard, wobei der Schauspieler Neil Patrick Harris den Erzfeind von Matt Hazard, Wallace "Wally" Wellesley vertont.

-Die Musik in der Dauerschleife...
Musikalisch bietet Eat Lead : The Return of Matt Hazard kaum Abwechslung.
Während der Feuergefechte, spielen zum Teil die gleichen Melodien, welche sich durch das gesamte Spiel ziehen und nach einer Weile eintönig und nervig erscheinen.

Eat Lead : The Return of Matt Hazard bietet teilweise gute Anspielungen und Parodien zu bekannten Spielen.
Leider fehlt dem Titel nach einer Weile die Abwechslung, spielerisch, sowie von dem eigentlichen Humor, welcher das Spiel ausmachen soll.
So ballert Ihr Euch lediglich von Feind zu Feind und erlebt oftmals dieselben Witze, welche spätestens nach kürzester Zeit langweilig erscheinen.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

Kommentare :

  1. Hachja - dieses Abenteuer war mein erstes Erlebnis mit Mr. Hazard - und ich kann's immer noch jedem weiterempfehlen, denn auf welche Art und Weise hier diverse Spielegenres verarscht werden (ganz toll war der Final-Fantasy-angelehnte Bossgegner, der nicht anders konnte als über geräuschlose Sprechblasen zu kommunizieren^^), gibt's in kaum einem anderen Spiel. Es ist quasi das "Spaceballs" der Spiele - und da es so wenig Konkurrenz gibt, darf's auch ruhig an der Abwechslung hier und da mal hapern. Spätestens um die Platin-Trophy zu holen (PS3), war jede Schusseinlage auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad eine dicke Herausforderung.

    Hast du schon das Couch-COOP-fähige 2D-Contra-like-Jump'n'Shoot "Matt Hazard: Blood Bath and Beyond" (Store-Download only) ausprobiert? Möglicherweise sagt dir das mehr zu. :)

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    1. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht das es davon einen 2D-Ableger gibt (ist mir völlig entgangen)...
      Den Schwer Erfolg für die 360 fand ich lediglich gegen Ende äußerst frustrierend, währenddessen bin ich mit Sicherheit um die 30 Mal gestorben.
      Ich werde mal schauen, ob der Arcade Hazard einen Platz verdient hat :)

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