4. April 2014

Rage (Xbox 360) Spieletest Nr.#182



Spieletest Nr.#182

Rage (Xbox 360)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 10-12 Spielstunden.


Rage ist ein Ego-Shooter.

-Endzeit Shooter mit Rollenspiel Aspekten (Quests, verschiedene Upgrades für Eure Waffen).
-Kooperative Missionen, welche die unterschiedlichen Gebiete als Level wiederholen.
-Recht eintönige Baller-Orgie mit charakterlosen Personen und Spielewelt.



Als ein Asteroid droht auf die Erde zu stürzen und alles Leben zu vernichten, entscheidet die Regierung der Welt, das Überleben der Menschheit zu sichern.

Sie bauen sogenannte Archen, in denen ausgewählte Gruppen von Menschen in einen Cryoschlaf versetzt werden, um nach der bevorstehenden Katastrophe die Welt erneut aufbauen zu können.
Ihr seid einer dieser Auserwählten und erwacht 106 Jahre nach dem Aufprall des Asteroiden inmitten einer rohen und gewalttätigen Welt, welche von Clans und Mutanten beherrscht wird.
Es gibt aber noch Ödland-Siedler, welche Eure Hilfe im Kampf gegen das Chaos benötigen.

Rage - Endzeit Szenario mit Mutanten, Verstrahlung und anderen Gefahren?

-Verschiedene Waffen (Schrotflinte, Pistole, Bumerang, Sturm- und Scharfschützengewehr usw.), welche mit Upgrades verstärkt werden können.
-Oftmals matschige Texturen, welche nachgeladen werden und den optischen Eindruck stark trüben.
-Mit Fahrzeugen könnt Ihr durch die Spielewelt heizen oder Rennen gegen Ödland-Fahrer gewinnen.

Das Fazit zu Rage (Xbox 360)

Untersucht die vermeintlich verlassenen Gebiete sorgsam...oftmals findet Ihr nützliche Ressourcen.
Mit dem Quad oder dem Buggy könnt Ihr weite Strecken zurücklegen, oder Rennen fahren.
Mutanten und andere Kreaturen bewohnen das Ödland. Passt auf, das sie Euch nicht zu nahe kommen.
Im Kooperativ-Modus müsst Ihr innerhalb eines Zeitlimits gewisse Ziele erreichen.
Ihr könnt Euch einige nützliche Gegenstände selbst herstellen, wie dem Spider-Bot, welcher auf Feinde schießt.
Spielspaß : 5-6
-Das Ödland benötigt einen Helden...vermutlich.
Einer der größten Minuspunkte von Rage geht an den Protagonisten, welchen Ihr spielen dürft und die glanzlose Geschichte.
Dieser erwacht nach über 100 Jahren aus dem Cryoschlaf, vermutlich einer der letzten Menschen der Vergangenheit, wobei dies jedoch weder die Ödland Bewohner, noch den Helden selbst zu interessieren scheint.
So entpuppt sich Rage recht schnell als seelenloser Shooter mit den typischen Elementen aus - besorge Gegenstand A, aktiviere/stelle wieder her oder den eintönigen Rennen per Quad oder Buggy.
Zwar bieten sich einige Missionen und Charaktere für das Szenario passend an, können aber nicht über den ohne Persönlichkeit gestraften Helden und die magere Geschichte hinwegtäuschen. 

-Here he comes, here comes Speed Racer!
In Rage könnt Ihr mit dem Quad und im Verlauf des Spiels mit einem Buggy durch das Ödland fahren.
Um Euer Fahrzeug aufzuwerten, müsst Ihr verschiedene Rennen gewinnen, oder diverse Abschuss-Missionen bewältigen, in denen eine gewisse Anzahl von feindlichen Fahrzeugen zerstört werden muss.
Ihr werdet stets mit Rennscheinen belohnt, welche anschließend in Leistungsverbesserung für Euren Motor, den Turbo oder Rüstungen und Waffen genutzt werden können.
Zusätzlich könnt Ihr die Reifen (verbesserte Haftung) und die Federung Eures Autos austauschen, welche für die verschiedenen Rennen von großem Nutzen sind.

-Waffen, Fahrzeuge und andere Verbesserungen.
Die nützlichste Waffe sind die Wingsticks, welche als Bumerang eine äußerst tödliche Funktion gegenüber Euren Feinden erfüllen.
So könnt Ihr diese in Richtung Eurer Feinde schleudern, welche oftmals deren Kopf abtrennen und die Bedrohung direkt ausschalten.
Ebenso erscheinen Selbstschussanlagen, der Schlossknacker und andere Gegenstände, welche Ihr mit den gefundenen Ressourcen erstellen und einsetzen könnt, als wichtige Spielelemente für Eure Reise.
Einige Eurer Waffen könnt Ihr verstärken, welche neben einer erhöhten Präzision und Nachladegeschwindigkeit, ebenso verschiedene Munitionsarten bietet.

-Gotta Catch 'Em All! (Sammelkarten)
In der gesamten Welt von Rage liegen Sammelkarten versteckt, welche für ein Minigame in einer Bar der Stadt Wellspring eingesetzt und zum Gewinnen von Geld genutzt werden können.
Die Fundorte der Sammelkarten in Rage unterscheiden sich und sind teilweise äußerst gut versteckt, weswegen Ihr ein wachsames Auge haben solltet.

-Zwei Waffen sind besser als eine!
Ihr könnt die jeweiligen Kooperativ-Missionen gemeinsam erleben, welche die verschiedenen Areale (Hauptmissionen) mit kleineren Nebenzielen wiedergeben.
Die Missionen enthalten stets eine bestimmte Anzahl von Feinden und Nebenzielen, welche Ihr durch ein gutes Zusammenspiel mit Eurem Mitspieler recht gut bewältigen könnt.
Dabei könnt Ihr in 10 verschiedenen Missionen Euren Überlebensinstinkt auf die Probe stellen.

Design und Gameplay : 7

-Optisch hui und doch pfui!
Rage kann mit einem recht individuellen Stil und diversen unterschiedlichen Arealen überzeugen, dennoch trübt das permanente laden der Texturen den Gesamteindruck.
So bleiben überwiegend Texturen und Objekte matschig und benötigen einige Zeit, in denen Details und Konturen erscheinen.
Die verschiedenen Gebiete, besonders Dead City oder die unterschiedlichen Bunker und Außenareale überzeugen mit einer zerstörten und verlassenen Optik.
Leider sind diese recht begrenzt und wurden somit schlauchförmig aufgebaut, weswegen der Erkundungsaspekt, welcher für Endzeit Spiele passend erscheint, stark reduziert wirkt.  

-Fahren oder laufen? (Steuerung)
Den Großteil zu Euren Missionszielen und den Gebieten erreicht Ihr mit Eurem Fahrzeug.
In den Arealen müsst Ihr Euch dann allerdings zu Fuß durchschlagen.
Dabei erscheint besonders das Zielverhalten veraltet und erinnert an alte Shooter Zeiten.
Besonders das Trefferverhalten gegenüber einigen Mutanten (Nahkämpfer), welche sich in einem für Euch unfairen Toten Winkel aufhalten und besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden binnen weniger Treffer bereits das vorzeitige Spielende bescheren, erscheint neben dem ständigen Beschuss während der Fahrten ebenso als äußerst störend.


-Schwierigkeitsgrade
Die Schwierigkeitsgrade bei Rage beginnen von Leicht bis Alptraum.
Letzterer unterscheidet sich lediglich vom ausgeteilten und eingesteckten Schaden Eurer Feinde und bieten somit keinerlei Abwechslung im Vergleich zu den leichteren Schwierigkeitsgraden.
Durch die eigenständige Speichermöglichkeit, können jederzeit an kritischen Stellen die jeweiligen Abschnitte getestet und bei Misserfolg neugeladen werden. 

-Synchronisation
Die Synchronisation in Rage (englische Sprachausgabe) erscheint äußerst gelungen und bietet bei den unterschiedlichen Charakteren stets eine Abwechslung.

-Das Lied der Einöde
Musikalisch setzt Rage besonders auf schockierende und recht Stimmungstreibende Musikstücke. 
Zum Teil sind diese düster oder atmosphärisch angepasst, welche unter anderem in den jeweiligen Gefechten äußerst passend wirken.



Rage verspricht einen Endzeit-Shooter, bietet dennoch bloß einen mittelmäßigen Titel mit reduzierter Optik und einer mageren Geschichte, sowie Charakteren.
Wer ein düsteres und zum Teil brutales Szenario erwartet, wird damit versorgt.
Der Titel allerdings entwickelt sich mit wenig Spannung zu einem eintönigen Werk und verschenkt somit eine Menge Potenzial. 

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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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