5. Mai 2014

Alone in the Dark (Xbox 360) Spieletest Nr.#190



Spieletest Nr.#190

Alone in the Dark (Xbox 360)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 8-10 Spielstunden.

Alone in the Dark ist ein Action Survival-Horror.
-Verschiedene kombinierbare Objekte (Knicklichter, Klebeband, Benzin für Flammenmunition usw.).
-Hakelige und unsauber wirkende Animationen (Objekte schwingen, springen usw.).
-Eine langweilige Geschichte, ohne nennenswerten Spannungsaufbau.



Als Edward Carnby benommen und ohne Gedächtnis erwacht, befindet er sich von zwei unbekannten Männern in einem Raum gefangen.
Kurz darauf kann sich Edward Carnby aus seiner Lage befreien und muss feststellen, das plötzliche Erdbeben, ausbrechende Flammen und mysteriöse Risse an den Wänden, eine übernatürliche Katastrophe bedeuten.
Auf der Flucht aus dem Gebäude, trifft Carnby auf einen alten Mann namens Theophile Paddington, welcher den Gedächtnislosen äußerst gut zu kennen scheint.
Dieser rät Edward Carnby im New Yorker Central Park auf ihn zu warten, um weitere Informationen über sich und die übernatürlichen Zeichen zu erhalten.

Alone in the Dark - Zum fürchten und gruseln...oder doch nicht?
-Teilweise schlauchförmige Levelabschnitte, welche mit gelegentlichen frei erkundbaren Central Park Besuchen aufgelockert werden.
-Schlechtes Trefferverhalten der Pistole (automatisches Zielen), sowie von Nahkampfobjekten.
-Keine fordernden Rätsel, lediglich kleine Physik Spielereien (Feuer entfachen, Kabel oder Schläuche zum abseilen nutzen).

Das Fazit zu Alone in the Dark (Xbox 360)
Häufiger vertreten : Das Element Feuer, welches besonders effektiv gegen Eure Feinde erscheint (Feuerkugeln).
Die Taschenlampe könnt halten, während Ihr die Pistole nutzt.
Verletzungen spiegeln sich am Körper von Edward Carnby wider. Behandelt diese mit Healthsprays.
Euer Mantel und Gürtel ist gleichzeitig Euer Inventar.
Durch New Yorks Central Park zu Fuß? Probiert eines der Fahrzeuge kurz zu schließen.
Mit der Taschenlampe könnt Ihr oftmals wichtige Objekte oder Geheimnisse entdecken.

Spielspaß : 2-3
-Gute Ideen...langweilige Umsetzung.
Einige Ideen von Alone in the Dark erscheinen durchaus interessant und bieten Möglichkeiten in der Spielewelt zu interagieren (Mantel als Inventar, kombinierbare Objekte, entzündliche Möbel usw.), dennoch scheitert Alone in the Dark an einer katastrophalen Spielmechanik, welche hölzern und steif wirkt.
Besonders die Kämpfe gegen die Monster entpuppen sich somit als Achterbahnfahrt der Nerven, da diese oftmals durch agile und flinke Bewegungen, dem steifen und langsamen Edward Carnby gegenüber im Vorteil sind.
Deswegen heißt es oftmals weglaufen, oder mit einem Fahrzeug fliehen.

-Autos kurzschließen, Feinde anzünden...der Alltag von Edward Carnby!
Den Großteil der oftmals weiten Strecken, solltet Ihr stets mit einem der vielen Fahrzeuge bewältigen.
Diese könnt Ihr oftmals kurzschließen oder untersuchen, da sich im Handschuhfach des Öfteren neben nützlichen Batterien, Knicklichtern, ebenso Healthsprays befinden.
Zusätzlich könnt Ihr den Tank des Fahrzeuges mit Eurem Messer aufstechen und das austretende Benzin mit einem leeren Behälter auffüllen.

-Räum doch mal deinen Mantel auf!
Euer Mantel, ebenso Euer Gürtel, wird als Inventar genutzt.
Während Ihr verschiedene Objekte mit Euch führen könnt (Flaschen, Klebeband, Pistole, Batterien usw.), müsst Ihr stets überlegen, welche nützlich erscheinen.
So müsst Ihr während Eurer Erkundungen von Schränken stets Objekte aus dem Inventar räumen, um diese aufzusammeln und anschließend miteinander kombinieren zu können. 

-Ein Rezept für Molotov-Cocktails?
Ihr könnt die verschiedenen Objekte miteinander kombinieren.
So könnt Ihr mit dem Messer ein Loch, in einen mit Benzin (Auto Tank) gefüllten Behälter stechen und diesen nach Euren Feinden werfen.
Anschließend könnt Ihr das ausgetretene Benzin, samt hinterlassener Spur entzünden (z.B. Feuerkugeln der Pistole).
Ebenso habt Ihr die Möglichkeit Knicklichter mit Klebeband zu befestigen und an Wände zu werfen, weswegen diese eine individuelle Lichtquelle erzeugen.

-Die Wurzeln des Bösen
Durch die übernatürlichen Erdbeben und mysteriösen Risse, entstehen überall im New Yorker Central Park die Wurzeln des Bösen, welche Eure Sicht beeinträchtigen und jede Menge Monster (Humanz) beherbergen.
Um die Fundorte auszumachen, achtet hierbei auf besondere Geräusche und eine verzerrte Wahrnehmung.

Design und Gameplay : 6
-Düstere und gelungene Atmosphäre
Grafisch kann Alone in the Dark positiv punkten.
Zwar sind viele Gebiete recht schlauchförmig angelegt, können aber dennoch durch eine düstere und oftmals gruselige Atmosphäre überzeugen.
So fallen ebenso Schatten- und Lichteffekte positiv auf, welche dem Titel gerecht werden können.

-Wer spricht denn bloß so...merkwürdig?
Die Synchronisation von Alone in the Dark (deutsche Sprachausgabe) erscheint ebenso steif und verkrampft, wie seine Steuerung.
Besonders die Synchronsprecherin des Charakters Sarah Flores, kann in keinem der Dialoge überzeugen.
So beginnt jeder Kontakt zu einer Qual, weswegen die englische Sprachausgabe empfohlen wird.

-Wo bleibt denn die Musik?
In äußerst seltenen Fällen ertönen Musikstücke, weswegen Ihr verstärkt auf die Geräusche und damit verbundene düstere Atmosphäre achten sollt.
Gelungen erscheint die Atmosphäre durchaus, wobei aber die fehlende Musik die Gebiete oftmals leer und steril wirken lässt.

-Schwer oder einfach unfair?
Sobald Ihr Euch mit der gewöhnungsbedürftigen Spielmechanik auseinander gesetzt habt, erscheint der Titel nicht allzu schwierig.
Dennoch hindert Euch das schlechte Trefferverhalten, sowie der hohe Schaden der Humanz an einem stolperfreien Weg.
So passiert es, das Ihr während dem Zerstören der Wurzeln des Bösen, oder den Erkundungen von Räumlichkeiten angegriffen und recht schnell dem virtuellen Spieletod begegnet.

-Limber up! - Sich aufwärmen!
Die Steuerung von Alone in the Dark erscheint durchweg äußerst miserabel.
Besonders während dem Wechsel zur 3rd-Person Ansicht, welche Ihr zum schwingen von Objekten nutzt, fallen abgehakte und damit unfaire Bewegungen auf.
Während Ihr zum Beispiel mit brennenden Stühlen nach Euren Feinden schlagt, bewegt sich Edward Carnby langsam und versteift, weswegen Angriffe oftmals ins Leere gehen. 



Alone in the Dark verbindet interessante Ansätze, wie dem Kombinieren verschiedener Objekte zu nützlichen Gegenständen (Molotov-Cocktail, Klebe-Knicklicht usw.), versagt aber in der unausgereiften Spielmechanik und dem langatmigen Spielszenario, welches durchweg langweilig erscheint.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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