30. Juni 2014

Metro : Last Light (Pc) [★ Empfehlung ★] Spieletest Nr.#204



Spieletest Nr.#204

Metro : Last Light (Pc)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 10-12 Spielstunden.

Metro : Last Light ist ein Ego-Shooter.
-Eine gelungene Mischung aus Schleich- und Action-Elementen.
-Verschiedene Waffen, samt Aufsätzen (Zielfernrohr, Laufverlängerung, Schalldämpfer).
-Düstere und großartig designte Areale, welche stets für Abwechslung sorgen.




Nachdem Artjom die telepathisch begabten Wesen, genannt die Schwarzen, mit einem Raketenschlag ausgelöscht hat, bekommt Artjom den Auftrag den letzten dieser Art auszuschalten.
Ohne zu ahnen, das bereits weitere Gruppierungen, unter anderem die Neofaschisten der Metro hinter dem Wesen her sind, geriet Artjom in Gefangenschaft und muss sich befreien.

Metro : Last Light - In den Tiefen der Metro lauert die Gefahr!
-Eine gut erzählte Geschichte, welche stets für Spannung sorgt.
-Euch steht die Möglichkeit unbemerkt und nicht tödlich, ebenso offensiv zu spielen, zur Verfügung.
-Recht einfache Schleich-Passagen, welche ebenfalls auf höheren Schwierigkeitsgraden selten eine Herausforderung darstellen.

Das Fazit zu Metro : Last Light (Pc)
Außerhalb der Metro ragen die Ruinen längst vergangener Tage empor.
In der Metro sind Tunnel und Kammern miteinander verbunden und ergeben so komplexe Areale für die Bewohner.
Die Neofaschisten planen eine Großoffensive!
Ihr könnt den Großteil der Konflikte durch lautloses Handeln vermeiden.
Der Feind Eures Feindes ist Euer Freund!
In den Tiefen der Metro lauern Mutanten, Spinnen und andere Wesen.
Die Oberfläche außerhalb der Metro erscheint gnadenlos der Witterung und Zerstörung ausgesetzt.
Ob Dämonen, Menschen oder...
...oder Mutanten. Nehmt Euch vor jedem in Acht!
In der Dunkelheit könnt Ihr Euch lautlos an Euren Feinden vorbeischleichen.

Spielspaß : 8
-Das Licht als Freund und Feind
In den düsteren Levelabschnitten erscheinen Lichtquellen als äußerst nützlich, da diese auf wichtige Areale hinweisen, oder Feinde sichtbar machen.
Ihr selbst könnt durch die eigene Taschenlampe, ebenso das Feuerzeug entdeckt werden, weswegen Ihr im Schatten und zum heranschleichen an Eure Feinde, jegliche Lichtquellen löschen solltet (Lampen und Glühbirnen lassen sich per Hand ausschalten).
Besonders positiv erscheint die Sichtbarkeitsanzeige Eurer Uhr, welche blau aufleuchtet, sobald Ihr im Lichtschein und somit für Feinde zu entdecken seid.
Während Feinde Euch wahrnehmen, ertönt ein Warnsignal, welches Euch einige Momente zum Verschwinden in die Dunkelheit einräumt.

-Schleichen oder doch offensiv?
In Metro : Last Light habt Ihr direkt von Spielbeginn an die Möglichkeit nicht tödlich zu spielen und dies bis zum Abschluss der Geschichte einzuhalten.
Hierfür müsst Ihr des Öfteren Feinde im Schatten ausschalten, sodass andere Gegner diese nicht entdecken und Alarm schlagen können.
Die andere Möglichkeit ist der offensive Kampf, welcher sich als Herausforderung für Euer Überleben, ebenso dem Verbrauch der Munition herausstellen kann.
So empfiehlt es sich besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden den lautlosen und unentdeckten Weg zu nutzen, um so unnötigen Gefahren und Munitionsverlust zu vermeiden.

-Mangelnde K.I.
Leider offenbaren feindliche Bewohner der Metro ihre größte Schwäche, nämlich bei der mangelnden K.I.
So bemerken zwar einige Feinde während eines Gespräches die von Euch verursachte Unterbrechung (lautloses ausschalten) und drehen sich meist um, lasst Ihr diese aber das Gespräch zu Ende führen, fällt dies völlig weg.
Selten führen diese eine langfristige Patrouille, weswegen Ihr lediglich kurz warten und beobachten solltet, wann diese inmitten einer dunklen Ecke pausieren.
So könnt Ihr aus der Dunkelheit sämtliche Feinde ausschalten und müsst Euch über mögliche Konsequenzen (Alarm) selten Gedanken machen.
Aggressiv hingegen handeln die Mutanten, welche Euch mit ständigen Hieben durchaus den Kampf erschweren können.
So attackieren diese zum Teil mehrfach hintereinander und verhindern so ein präzises Schießen, was sich insbesondere im Kampf gegen mehrere Feinde gleichzeitig negativ bemerkbar macht.

-Ein Funke an Menschlichkeit besteht
In Metro : Last Light habt Ihr die Möglichkeit neben der Hauptgeschichte, kleinere Aufgaben zu bewältigen, wie dem Ausschalten von Banditen, dessen Absichten sind Frauen und Kinder als Sklaven verkaufen zu wollen.
So könnt Ihr Euch entscheiden, unschuldige Menschen zu retten, oder weiter zu ziehen und Eure Mission zu erfüllen.
Ebenso entscheidet Ihr bei sämtlichen menschlichen Feinden, ob Ihr diese bis zum Schluss auf die nicht tödliche Art, oder durch den endgültigen Tod ausschalten wollt.

-Die Waffen der Ranger
Euch stehen verschiedene Waffen, samt Aufsätzen zur Verfügung, welche Ihr bei den Händlern austauschen könnt.
So könnt Ihr unterschiedliche Visiere (Nachtsicht, Rotpunkt) oder Laufverlängerungen, ebenso Schalldämpfer für lautloses Vorgehen, an Eure Waffen montieren lassen.
Zusätzlich habt Ihr die Möglichkeit gefundene Waffen zu verkaufen oder anzupassen.
Insgesamt stehen Euch Maschinenpistolen, Scharfschützengewehre, Pistolen oder Schrotflinten zur Verfügung, welche allesamt verändert werden können.

-Artjoms verstecktes Tagebuch
In den Tunneln der Metro, sowie an der Oberfläche liegen verschiedene Tagebuchseiten des Protagonisten Artjom, welche dabei oftmals in verwinkelten Ecken der Levelabschnitte versteckt liegen.
Insgesamt könnt Ihr 43 Seiten des Tagebuchs finden, um es zu vervollständigen.

Design und Gameplay : 9
-Düster und Atmosphärisch gut!
Grafisch überzeugt Metro : Last Light besonders durch tolle Licht- und Schatteneffekte, welche mit dem Gammawert zusätzlich angepasst werden können.
Die Levelabschnitte erscheinen durchweg gut und stimmungsvoll designt, was besonders in der oftmals zerstörten und längst verlassenen Optik liegt.

-Controller oder Tastatur
Die Steuerung von Metro : Last Light erscheint mit dem Controller gut gelöst.
So eignet sich dies besonders zum lautlosen Vorgehen anhand der Sticks (langsamere Bewegungen), wohingegen das Zielen deutlich leichter mit der Maus erscheint.
Beide Steuerungsvarianten lassen sich hierbei empfehlen.

-Seid Ihr ein wahrer Ranger?
Die Schwierigkeitsgrade reichen von leicht bis in den schweren Ranger Modus.
Hierbei bietet besonders der Ranger Modus eine echte Herausforderung gegenüber den leichteren Schwierigkeitsgraden.
Wer wer den Großteil des Spiels ungesehen und nicht tödlich agiert, wird mit Munition und anderen Objekten belohnt, welche hierbei besonders gering ausfallen und im Kampf gegen die Mutanten als nützlich erweisen werden.

-Die Stille der Metro
Musikalisch hält sich Metro : Last Light während des Schleichens zurück und spielt gelegentliche Geräusche der Atmosphäre wegen, welche durchaus für Stimmung sorgen.
Wenn Ihr Euch für den offensiven Kampf entscheidet, ertönt das Feuergefecht mit schnellen und angepassten Musikstücken, um die Situation zu unterstreichen.
Positiv fällt hierbei die durchweg gelungene Synchronisation (englische Sprachausgabe), welche besonders während der Dialoge unterhaltsam erscheinen.



Metro : Last Light erscheint mit seinem äußerst düsteren und spannenden Szenario durchaus als gelungener Nachfolger seines ebenso guten Vorgängers.
Mit einer tollen Optik, einer angepassten Spielmechanik (lautlos und nicht-tödlich wurde vereinfacht), entpuppt sich der Nachfolger von Metro 2033 als absolute Empfehlung für Shooter, ebenso Fans des postapokalyptischen Szenarios.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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