22. August 2014

Deadlight (Pc) Spieletest Nr.#219

Spieletest Nr.#219

Deadlight (Pc)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 5-6 Spielstunden.


Deadlight ist ein Jump'n'Run Survival-Horror.
-Gelungene Kletter- und Sprungeinlagen mit verschiedenen Fallen, sowie Hindernissen.
-Kleinere Rätsel, welche teils mit Geschicklichkeit, oder Gegenständen gelöst werden müssen.
-Eine gut vertonte Geschichte mit düsteren Comic-Zwischensequenzen.



Im Jahr 1986 ist beinahe die gesamte Weltbevölkerung durch einen Virusausbruch ausgelöscht, oder zu Zombies, sogenannten Schatten mutiert.
Als Randall Wayne versucht Ihr inmitten des Chaos und der unzähligen Untoten mit einer Gruppe Überlebender dessen Frau Shannon und die gemeinsame Tochter Lydia wiederzufinden.
Neben den Gefahren durch die Schatten, scheinen ebenso andere Überlebende namens New Order für Angst und Schrecken zu sorgen.

Deadlight - Das düstere Endzeitszenario mit jeder Menge Zombies!

-Tolle Schauplätze, welche stets für Abwechslung sorgen.
-Sammelobjekte, welche für zusätzliche Informationen sorgen.
-Teilweise ungenaue Steuerung, welche für ungewollte Abstürze in den Tod führen kann.

Das Fazit zu Deadlight (Pc)

Mit wenig und äußerst wertvoller Munition hilft nur die Flucht vor den Zombies.
Deadlight besteht zum Großteil aus gelungenen Kletterpassagen...
...ebenso der Flucht oder dem Austricksen der Zombies (Schatten).
Randall Wayne träumt von demselben Traum...was hat dieser zu bedeuten?
Die Menschheit in Deadlight ist beinahe ausgerottet.
Mit der Schleuder könnt Ihr kleinere Hindernisse abschießen oder Schalter aktivieren.

Spielspaß : 7-8

-Lauf, Randall, lauf!
Den Großteil des Überlebens-Abenteuers verbringt Ihr mit dem Überwinden von Hindernissen, ebenso davonlaufen vor Zombies und anderen Gefahren.
Besonders ärgerlich erscheint dies bei der oftmals ungenauen Steuerung, welche während des Springens nicht exakt reagiert und so der frühzeitige Spieletod eintritt.
Zwar sind Kontrollpunkte äußerst fair gesetzt, dennoch kann dies nach einer Weile frustrieren und mindert den Spielfluss an einigen Stellen.

-Kleinere Rätsel halten das Gehirn fit
In Deadlight müsst Ihr gelegentlich Geschicklichkeitsrätsel bewältigen, welche oftmals mit dem exakten Timing Eurer Sprünge, sowie der Ausweichrolle und des Sprintens gelöst werden müssen.
Einige Levelabschnitte erreicht Ihr ebenso durch das Klettern an Leitern, dem Abspringen von Objekten, oder dem weiten Sprungs durch den Sprint.
So fordert Euch Deadlight lediglich an einigen Levelabschnitten, hält sich im Großteil aber zurück und bietet eine gelungene Abwechslung zu den Zombies und Dialogen des Protagonisten.

-Wer braucht schon Waffen?
In Deadlight gilt Munition als äußerst wertvoll, weswegen Ihr die Zombies (Schatten) geschickt umgehen solltet.
Nutzt hierfür platzierte Fallen (herabstürzende Objekte, wie Autos, Druckfallen usw.), welche Ihr ebenso mit Stromquellen oder Abgründen effektiv zu Eurem Vorteil einsetzen könnt.
Solltet Ihr Eure Schusswaffe einsetzen müssen, solltet Ihr möglichst versuchen den Kopf des Feindes zu treffen, um diesen sofort auszuschalten.
Zwar könnt Ihr Eure Feinde mit Nahkampfangriffen zurückdrängen, diese stehen aber kurzzeitig wieder auf, um Euch erneut angreifen zu können.

-Haltet die Verstorbenen in Ehren
Neben Ausweisen, Tagebucheinträgen und anderen Sammelobjekten, gehört das Untersuchen in Deadlight zu einem weiteren Element.
So bieten Euch die Sammelobjekte in Deadlight einige kleinere Informationen, ebenso Einblicke in die verwahrlosten und vom Tod übersäten Gebiete, welche von Zombies (Schatten) überrannt wurden.
Oftmals sind die Fundorte der Sammelobjekte durch einen kleinen Umweg, abseits des eigentlichen Pfades zu erreichen und erfordern lediglich etwas Geschick beim Springen, sowie Klettern.

Design und Gameplay : 8

-Düster ist die Welt...
Deadlight bietet ein gelungenes Endzeitszenario mit tollen und abwechslungsreichen Schauplätzen.
So erscheint besonders der Wechsel von zerstörten Gebäuden, vom Chaos und Panik geprägte Straßen, sowie anderen Gebieten äußerst gelungen und stellt ein äußerst glaubwürdiges Setting dar.
Neben den liebevoll gestalteten Arealen, werden Euch zusätzlich gelungene Comic-Zwischensequenzen geboten, dessen Zeichnungen einen Kontrast zu der düsteren Spielewelt bieten.

-Erzähl mir eine Geschichte
Die Synchronisation (englische Sprachausgabe) erscheint durchweg gelungen, ebenso passend vertont.
So teilt Euer Protagonist Randall Wayne während Eurer Erkundungen in den verschiedenen Arealen einige seiner Gedanken bei und liefert abseits der Geschichte zusätzliche Dialoge, welche die Atmosphäre passend unterstreichen.

-Und er spring erneut in den Abgrund...
Die Steuerung in Deadlight (hierfür wurde ein Gamepad verwendet) erscheint oftmals ungenau, was sich insbesondere während der Sprungeinlagen als äußerst negativ herausstellen kann.
So springt Euer Protagonist oftmals falsch ab oder bekommt Schwierigkeiten, sobald Ihr einen Abhang hinunterklettern möchtet.

-Sterben...neuladen und weiter geht's!
Die Schwierigkeit von Deadlight erhöht sich im Verlauf des Abenteuers zunehmend.
So müsst Ihr verschiedene Hindernisse, samt Fallen überwinden, ebenso geschickt die lauernden Zombies umgehen.
Fallt Ihr einer der vielen Fallen zum Opfer, setzt Euch ein fair platzierter Kontrollpunkt einige Momente vorher zurück, wodurch Ihr beinahe flüssig fortfahren könnt. 

-Eine düstere Atmosphäre
Die musikalische Untermalung in Deadlight hält sich oftmals bedeckt und unterstreicht lediglich wichtige Momente mit markanten Melodien.
So lauscht Ihr dem Protagonisten während der Dialoge und werdend in den richtigen Momenten mit einem atmosphärisch gelungenen Soundtrack beschallt.



Deadlight bietet ein gelungenes Jump'n'Run Horror Erlebnis mit einer gut erzählten Geschichte.
Leider schwächelt der Titel durch die etwas ungenaue Steuerung, welche mit ungewollten Stürzen, oder Toden für Frustration sorgen kann.
Wer dennoch eine gelungene Geschichte, mit tollen Schauplätzen und einer düsteren Atmosphäre sucht, sollte Deadlight eine Chance geben.
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