11. September 2014

Hydrophobia : Prophecy (Pc) Spieletest Nr.#225



Spieletest Nr.#225

Hydrophobia : Prophecy (Pc)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 5 Spielstunden.


Hydrophobia : Prophecy ist ein Action-Adventure.
-Ein recht kurzes Abenteuer, welches sich auf kein spezielles Genre einstellen möchte (Erkundung, Action, Rätsel).
-Sammelobjekte, sowie ein Highscore für den Abschluss jeden Akts, können eine Motivation zum erneuten Spielen bieten.
-Verschiedene Munitionstypen (Schall, Elektro, Explosions-Gel usw.), welche aber selten den sinnvollen Einsatz finden.


In der Mitte des 21sten Jahrhunderts, erscheint die Welt dem Chaos der großen Populations Welle ausgeliefert.

Nachdem die fünf Gründungsväter ein gigantisches Stadt-großes Luxusschiff zum Überleben der Menschheit erbauten, die Queen of the World, wird diese eines Tages von fanatischen Terroristen bombardiert, um so das Überleben der Menschheit zu verhindern.
Der Schaden am Schiff ist verheerend und so wird Kate Wilson, eine Ingenieurin für die Schiffs-Systeme, unfreiwillig zum einzigen Widerstand gegen den Malthusianischen Angriff und zur Rettung der Besatzung.

Hydrophobia : Prophecy - Zieht die Schwimmflügel an...es geht ins kühle Nass!
-Freischaltbarer Extra Spielmodus, welcher für zusätzliche Spielstunden sorgen kann.
-Nervige Synchronisation der Protagonistin, welche äußerst störend und dabei unsympathisch wirkt.
-Grafisch äußerst gelungen, ebenso die düstere und beklemmende Atmosphäre durch Unmengen an Wassermassen.

Das Fazit zu Hydrophobia : Prophecy (Pc)

Ihr müsst Euch durch überflutete Abschnitte des Schiffes bewegen.
Nutzt die Umgebung gegen Eure Feinde (Explosivfässer, Elektroleitungen usw.).
In den verschiedenen Levelabschnitten sind Dokumente und andere Sammelobjekte versteckt.
Hackt Euch in das Sicherheitssystem der Queen of the World und öffnet somit Türen.
Geht in Deckung und schalltet so Eure Feinde mit präzisen Treffern aus.
Unterwasser müsst Ihr ebenso kämpfen.
Optisch bietet Hydrophobia : Prophecy eine düstere und beklemmende Atmosphäre.
Manchmal müsst Ihr klettern, um neue Ebenen erreichen zu können.
Holt tief Luft...der Weg nach unten ist tief.
Kann Kate Wilson die Terroristen aufhalten und die Queen of the World retten?

Spielspaß : 4-5
-Tauchgang oder doch eine Runde Schwimmen?
Den Großteil des Abenteuers in Hydrophobia : Prophecy verbringt Ihr in überfluteten oder teilweise Wasserbefüllten Arealen mit Einflüssen von Strom, Feuer und anderen Gefahrenquellen, denen es auszuweichen gilt.
So könnt Ihr diese Faktoren ebenso zu Eurem Vorteil nutzen und so Feinde mit Explosivfässern, Stromkabeln und Wasser ausschalten.
Beklemmend wirkt es besonders während der Tauchgänge, in denen Ihr durch mehrere Korridore und Ebenen schwimmen, sowie tauchen müsst.
Hierbei besteht stets die Gefahr zu ersticken, da meistens Luftquellen oberhalb von hohen Räumlichkeiten zu finden sind.

-Hacken, schwimmen und Türen öffnen

In Hydrophobia : Prophecy müsst Ihr Zugangscodes finden, welche meist bei den Terroristen zu finden, oder von diesen an verschiedenen Wänden markiert wurden.
Mit den erhaltenen Zugangscodes könnt Ihr zuvor verschlossene Türen öffnen und Euch so den Weg voranbahnen.
Leider fehlt dem Titel die Abwechslung, sodass besonders Physik-Rätsel, ebenso andere Knobeleien auf der Strecke bleiben.
Zwar könnt Ihr mit Eurem Datapad einige Terminals hacken, diese werden aber ausschließlich mit Funkwellen synchronisiert. 

-Die Schallpistole...Euer bester Freund
Um Eure Feinde auszuschalten, könnt Ihr neben den Gefahrenquellen (Strom, Feuer, Wasser usw.), ebenso Eure Schallpistole mit verschiedenen Munitionstypen verwenden.
So stehen Euch neben der unendlichen Schallmunition, ebenso Explosiv-Gel, Elektro Munition, sowie Schnellfeuer Kugeln zur Auswahl, welche sich aber im Kampfgeschehen selten als nützlich erweisen, da Ihr den Großteil mit der Schallpistole bewältigen könnt.


-Wer versteckt eigentlich diese Sammelobjekte?

Neben Dokumenten, sowie anderen Objekten, könnt Ihr in Hydrophobia : Prophecy verschiedene Sammelobjekte finden, welche ebenso aus Geheimnissen (versteckte Bilder) bestehen und so für zusätzliche Punkte sorgen, welche sich auf den Gesamthighscore Eures abgeschlossenen Aktes auswirken.

-So flach wie die Atmung geraten...
Die Story erstreckt sich lediglich über drei Akte, welche im Durchschnitt ein bis zwei Spielstunden dauern können.
Leider geht dem Titel bereits recht früh die Puste aus, was besonders an dem fehlenden Inhalt liegt.
So wandert Ihr von Tür zu Tür und schaltet hierbei sämtliche Terroristen aus.
Die Abwechslung zwischendurch besteht aus dem Hacken der Terminals, sowie der wenigen Male der Flucht vor den Wassermassen und anderen Gefahren (Feuer, Elektrizität).
Hydrophobia : Prophecy wirkt leer und das mögliche Potenzial unausgeschöpft, was sich in Wiederholungen und einen wenigen Ausnahmen von oberflächlich behandelten Ideen widerspiegelt (Trümmer durch Luftbehälter hochdrücken, Wände für Wassermassen zerstören usw.).

Design und Gameplay : 7-8

-Wenn die Wassermassen kommen
Grafisch überzeugt Hydrophobia : Prophecy besonders mit tollen Licht-, Schatten und Wassereffekten, welche mit den Levelarealen des Schiffes durchaus zu überzeugen wissen.
Positiv fallen hierbei ebenso die recht großen Gebiete auf, welche lediglich mit Türen abgegrenzt, dennoch frei erkundet werden können.
Durch das Steigen des Wasserstandes, müsst Ihr gelegentlich Tauchen, sowie des Öfteren Schwimmen, wodurch einige Levelabschnitte besonders zur Geltung kommen (Feuer, Wasserfontänen, Elektrizität usw.).

-Bloß nicht ertrinken...oder verbrennen!

Der Schwierigkeitsgrad erscheint recht einfach und steigert sich selten, sodass Ihr während des gesamten Abenteuers keinerlei Herausforderung geboten bekommt.
Zwar werdet Ihr des Öfteren in Gefahrenquellen, wie Strom, Feuer oder dem Erstickungstod nahe kommen, dennoch wurden hierbei Kontrollpunkte mehr als fair platziert, wodurch selten Frustration aufkommt.

-Hörst Du mir überhaupt zu?!

Die Synchronisation in Hydrophobia : Prophecy (englische Sprachausgabe) erscheint recht miserabel, was nicht zuletzt an den oftmals schlecht betonten Dialogen zwischen Scoot und Kate Wilson liegt.
Besonders negativ sticht hierbei die Sprecherin der Protagonistin Kate Wilson heraus, welche mit einem unsympathischen Dialekt bereits nach wenigen Minuten Potenzial verschenkt.
Begleitet wird jeglicher Dialog mit deutschen Untertiteln.

-Wir machen unseren Freischwimmer...oder doch Seepferdchen?

Die Steuerung in Hydrophobia : Prophecy erscheint recht gut gelöst, wobei diese bei den wenigen Sprungeinlagen etwas ungenau, sowie steif wirken kann.
Den Großteil des Abenteuers schwimmt oder lauft Ihr durch Wassermassen, gelegentlich klettert Ihr an Rohren entlang, gefolgt von einigen wenigen Sprüngen über Abgründe.
Das Ziel und Schussverhalten wirkt während der Feuergefechte äußerst präzise, wodurch diese einfach und gut zu meistern erscheinen.

-Die Tiefe des Ozeans...
Musikalisch bietet Hydrophobia : Prophecy während der gelegentlichen Feuergefechte, ebenso in den von Wasser bestimmenden Levelabschnitten, einen recht gelungenen Soundtrack, welcher besonders mit teilweise schnellen, oder eher ruhigen Musikstücken für eine gelungene Atmosphäre sorgt.

Hydrophobia : Prophecy bietet optisch einen äußerst gelungenen Titel, welcher mit guten Licht-, Schatten-, sowie Wassereffekten zu überzeugen weiß.

Leider erscheint der Titel mit einigen oberflächlich behandelten Themen, wie dem Klettern, Untersuchen oder Physikrätsel lösen, durchweg unvollständig und hierbei recht unspektakulär.
Für einen einmaligen Spieldurchgang kann man sich Hydrophobia : Prophecy durchaus anschauen.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

Kommentare :

  1. Schöner Artikel. Wirklich gut geschrieben aber irgendwie überzeugt mich das Spiel überhaupt nicht. Sieht alles aus wie von vor 5 Jahren.

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    1. Ich erinnere mich noch an den Arcade Titel der Xbox 360 und war ehrlich gesagt etwas getäuscht, des Titels wegen, weswegen ich im Glauben war, es handele sich um einen Nachfolger.
      Soweit ich weiß, scheint dies allerdings eine überarbeitete Version zu sein.
      Inwiefern gravierende Veränderungen vorgenommen wurden, kann ich allerdings nicht sagen.
      Ich stimme dir aber zu, das der Titel nicht sonderlich überzeugend erscheint.

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  2. Habe vor einiger Zeit mal eine Techdemo gesehen. Das mit dem dynamischen Wasser scheinte ganz cool zu sein

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