15. Oktober 2014

The Evil Within (Playstation 4) [★ Empfehlung ★] Spieletest Nr.#234



Spieletest Nr.#234


The Evil Within (Playstation 4)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 12-14 Spielstunden.


The Evil Within ist ein 3rd-Person Horror-Survival.

-Eine äußerst düstere, brutale und gruselige Atmosphäre.
-Verschiedene Schwierigkeitsgrade (Beginner - mehr Munition, Überlebensmodus - weniger Munition usw.).
-Unterschiedliche Waffen (Scharfschützengewehr, Armbrust, Revolver, Schrotflinte usw.) können verwendet werden.



Nachdem der Polizist Sebastian Castellanos zu einem Massaker in einem Krankenhaus gerufen wird, findet er dort das pure Grauen wieder.
Dort von einer mysteriösen Person attackiert, erwacht der Polizist Sebastian Castellanos kopfüber in einer Art Schlachthaus und muss seitdem um sein Überleben kämpfen.
Mit eigenen Augen muss Sebastian Castellanos feststellen, dass sich dazu Menschen durch unerklärliche Ereignisse in schreckliche Wesen und Monster verwandeln, welche in der Dunkelheit Ihrer Beute auflauern.

The Evil Within - Das Böse ist zurück! Werdet Ihr es aufhalten können?

-Nervenkitzel pur! Gejagt und mit wenig Ausrüstung müsst Ihr Euch den Monstern im Kampf stellen.
-Attribute können mit zuvor erworbenem grünen Gel verbessert werden.
-Upgradesystem für Eure Waffen (mehr Schaden, Munition usw.).

Das Fazit zu The Evil Within (Playstation 4)

Verhaltet Euch ruhig, da Ihr selten allein seid...
Zielt sorgsam, da Eure Munition zu Beginn äußerst knapp erscheint.
Mit dem gefundenen grünen Gel könnt Ihr Eure Attribute verbessern.
Das Böse zeigt sein wahres Gesicht in abscheulichen Monstern.
Einige Feinde haben Fallen platziert, welche von Euch umgangen oder entschärft werden können.
Ihr könnt einige Feinde durch leise Bewegungen umgehen, oder diese lautlos ausschalten.
Das Grauen zeigt sich in den schrecklichsten Facetten.
The Evil Within strotzt vor Blut, zerstümmelten Leichen und anderen Brutalitäten.
In den jeweiligen Kapiteln könnt Ihr Kartenfragmente, Spindschlüssel oder grünes Gel finden.
Die gefundenen Spindschlüssel könnt Ihr zum öffnen der Leichenkammern verwenden.
Mit den entschäften Bomben erhaltet Ihr neue Teile für Armbrustbolzen.
Die besiegten Feinde könnt Ihr mit Streichhölzern endgültig vernichten.

Spielspaß : 9

-Schleichen ist der Schlüssel zum Sieg
In The Evil Within solltet Ihr Eure Umgebung möglichst leise untersuchen, da sich zum Teil mehrere Feinde, ebenso von diesen dort platzierte Fallen befinden, welche Ihr leicht übersehen und somit auslösen könntet.
So empfiehlt sich zudem auf Geräusche und kleinere Pfade abseits zu achten, welche zum Teil grünes Gel (Währung für Attribute und Waffenverbesserungen), Spindschlüssel oder Munition bereit halten könnten.
Zudem könnt Ihr einige Feinde überraschen und lautlos ausschalten, was Euch zusätzliche Munition einsparen kann, da Ihr diese mit dem Messer erledigen könnt.

-Ist er jetzt wirklich tot?

In The Evil Within geben einige Feinde nicht direkt nach dem ersten niederschießen auf, sondern stehen zum Teil nach einer gewissen Zeit erneut auf, wodurch Ihr gezwungen seid erneut kostbare Munition einsetzen zu müssen.
Euch steht aber die Möglichkeit zur Verfügung Eure Gegner mit zuvor gefundenen Streichhölzern zu verbrennen, um diese endgültig vernichten und das Risiko zu verhindern.
Hierbei solltet Ihr aber überlegen ob Ihr diese einsetzt, da die Anzahl auf lediglich 30 Streichhölzer limitiert und besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden zu einer seltenen Funktion werden kann. 

-Schrotflinte, Revolver oder doch Armbrust?
In The Evil Within stehen Euch verschiedene Waffen zur Auswahl.
So könnt Ihr neben dem Revolver, der Schrotflinte, ebenso die äußerst nützliche Armbrust nutzen.
Besonders die Armbrust beweist mit verschiedenen Bolzen-Typen eine große Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten.
So stehen Euch Brandbolzen, Elektrobolzen, Giftbolzen, Eisbolzen und weitere zur Auswahl, welche sich im Kampf gegen die unterschiedlichen Feinde als nützlich erweisen.

So könnt Ihr große und starke Feinde einfrieren und so eine beachtliche Menge an Munition einsparen.
Ebenso Explosionsbolzen gegen eine größere Menge an Feinden nutzen.


-Keine Munition? Der Nahkampf muss ausreichen...
Um in The Evil Within Munition einzusparen, könnt Ihr einige Feinde im Nahkampf ausschalten.
So könnt Ihr Euch an einige Feinde heranschleichen und diese lautlos ausschalten, oder vereinzelt im Nahkampf angreifen, was sich aber ebenso zu einem Risiko für ungewollten Schaden herausstellen kann.
Einige Nahkampfwaffen können von Gegnern aufgesammelt und im Kampf verwendet werden.
Diese zerbrechen aber, sobald Ihr einen Feind damit erledigt haben solltet. 


-Grünes Gel für alle
Das grüne Gel findet Ihr zum Teil in Kisten, Nischen oder Abseits von Hauptpfaden.
Mit dem grünen Gel könnt Ihr in The Evil Within Eure verschiedenen Waffen, ebenso Attribute verbessern, was sich im Kampf gegen die verschiedenen Monster als äußerst hilfreich herausstellen kann.
Besonders starke und gelegentlich normale Feinde verlieren zudem eine beträchtliche Menge an grünen Gel, weshalb sich ein direkter Kampf oftmals lohnen kann.
Mit dem Gel erweitert Ihr an Eurem Waffen die Munitionskapazität, Nachladegeschwindigkeit, den Schaden und Eure Attribute. 

-Die Attribute gegen die Monster

Mit dem zuvor erworbenen grünen Gel könnt Ihr Eure Attribute verbessern.
So lassen sich neben der Nahkampfangriffskraft, die Kapazität Eurer Munition, ebenso Lebensenergie und andere nützliche Attribute verbessern.
Bei dem Besuch in der Krankenabteilung könnt Ihr Euch zusätzliches grünes Gel verdienen, indem Ihr die zuvor erworbenen Spindschlüssel für die Leichenkammern einsetzt, in denen sich oftmals nützliche Objekte (grünes Gel, Munition usw.) befinden können.

-Die Spindschlüssel von The Evil Within
Um in The Evil Within die Leichenkammern (grünes Gel, Munition, Energiespritzen usw.) des Krankenhauses öffnen zu können, müsst Ihr zuvor einige Spindschlüssel finden und einsammeln.
So könnt Ihr Spindschlüssel in kleinen Göttinenstatuen finden. 
Sobald Ihr diese zerbrecht, erhaltet Ihr einen der kostbaren Spindschlüssel.
Ebenso stehen abseits der Pfade einige der Göttinnenstatuen versteckt, oder werden von speziellen Feinden oder Tieren getragen, welche Ihr möglichst schnell bergen solltet.

-Fallen und andere Gefahren...

Eure Feinde, ebenso die verschiedenen Gebiete halten Stolperfallen und andere Gefahren bereit, welche Ihr umgehen, entschärfen oder für Eure eigenen Zwecke nutzen könnt.
So könnt Ihr Stolperfallen umgehen und Feinde hineinlocken, welche sich meist selbst damit ausschalten und Euch so Munition einsparen können.
Ihr könnt ebenfalls Wurfobjekte (z.B. Flaschen) aufheben und diese in verschiedenen Richtungen werfen und so die jeweiligen Feinde von Eurem verfolgten Pfad weglocken.
The Evil Within bietet Euch ebenso andere Fallen, wie Stacheln, Explosionsquellen oder anderen wie Pfeilfallen, welche besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden zum schnellen Spieletod führen können.

-Armbrustbolzen selbst herstellen
Mit den entschärften Stolperfallen und Bomben erhaltet Ihr Materialien, welche Ihr zum erstellen der verschiedenen Bolzen (Explosion, Brand, Blend, Eis usw.) verwenden könnt. 
Den Stolperdraht seht Ihr wesentlich leichter, indem Ihr Euch vorsichtig bewegt und Eure Lichtquelle zum Einsatz bringt, welche den hauchdünnen Draht sichtbar machen.
Die Bomben könnt Ihr im Kampf verwenden, indem Ihr diese anschießt, welche Feinde in der Nähe Schaden zufügen können, ebenso habt Ihr die Möglichkeit diese zu entschärfen, indem Ihr im geeigneten Zeitpunkt den Mechanismus außer Kraft setzt.

-Na? Zeit für ein paar Sammelobjekte?

Die Sammelobjekte von The Evil Within bestehen zum Großteil aus Notizen, welche Informationen zu den Charakteren und einen Teil der Hintergrundgeschichte ausmachen, ebenso Kartenfragmenten, welche zum vervollständigen einer großen Wandkarte verwendet werden können.

Design und Gameplay : 8-9

-Die Grafik von The Evil Within
Grafisch überzeugt The Evil Within mit einer gelungenen Mischung aus Dunkelheit und gut platzierten Lichtquellen, welche stets eine beklemmende und gruselige Atmosphäre erzeugen.
Hierbei können besonders die sehr guten Licht- und Schatteneffekte glänzen, welche mit den abwechslungsreichen und detailreichen Areale der verschiedenen Kapitel ebenso positiv überzeugen können, da diese zum Teil aus kleineren Dorfregionen, Höhlenkomplexen, sowie blutüberströmten Gebieten bestehen.
So erwartet Euch bei The Evil Within eine thematisch äußerst ansprechende Spielewelt mit einer einzigartigen Atmosphäre, welche stets zu schocken weiß.

-Mehrere Sprachen vorhanden
Die Synchronisation erscheint durchweg neutral (deutsche Sprachausgabe).
Sämtliche Dialoge verfolgt Ihr somit in der deutschen Sprachausgabe, welche sich oftmals mit emotionslosen Sprechern negativ bemerkbar macht.
Hierbei fällt lediglich der deutsche Synchronsprecher des Protagonisten Sebastian Castellanos positiv auf, welcher diesem eine sympathische Stimme leiht.
Ihr habt zusätzlich die Möglichkeit zwischen verschiedenen Sprachausgaben (Italienisch, Spanisch, Französisch usw.) zu wählen, wobei die englische Sprache zu fehlen scheint.

-Es ist düster und klingt auch so...

Die musikalische Untermalung in The Evil Within erscheint durchweg düster, gruselig und beklemmend zugleich.
Besonders durch die packende Atmosphäre, welche durch Gegnergeräusche (schlürfen, stöhnen, schmatzen usw.) erzeugt wird, entsteht zudem mit verschiedenen Melodien ein gelungenes Horror-Szenario, welches mit gut platzierten Soundquellen stets zu schocken und gruseln weiß.

-Wer möchte eine Herausforderung?

Die Schwierigkeitsgrade von The Evil Within stehen mit einem Anfängermodus, bis hin zu dem Überlebensmodus mit bedeutend weniger Munition direkt zu Beginn für eine gelungene Herausforderung.
So findet Ihr wesentlich weniger Munition im Überlebensmodus, welcher den Überlebenskampf deutlich erschwert und zu einer abwechslungsreichen Geduldsprobe für die oftmals fordernden Kämpfe gegen die Monster wird.

-Lauf um dein Leben Sebastian!

Die Steuerung von The Evil Within erscheint durchweg abgestimmt, was sich insbesondere während der Bosskämpfe zeigt.
So bewegt sich Sebastian Castellanos während des Schleichens, der Sprints und recht beweglich.
Lediglich das Zielverhalten scheint im Eifer des Gefechts etwas steif, was sich mit einer Eingewöhnungszeit aber durchaus zu meistern lässt.




The Evil Within bietet einen atmosphärisch düsteren und beklemmend, packenden Horror-Survival Shooter der seines gleichen sucht.
Mit brutalen und blutigen Szenen kann der Titel dem Genre alle Ehre machen und beweist hierbei einen äußerst unterhaltsamen Titel, welcher mit einer guten Geschichte und äußerst ansprechenden Optik durch tolle Licht- und Schatteneffekte zu überzeugen weiß.
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Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

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