13. Januar 2015

Quantum Conundrum (Pc) Spieletest Nr.#252

Spieletest Nr.#252

Quantum Conundrum (Pc)

Die bisherige Gesamtspielzeit beläuft sich auf etwa 5-6 Spielstunden.


Quantum Conundrum ist ein Geschicklichkeit-Puzzle.

-Vier verschiedene Dimensionen (Flauschig, Schwere, Langsamkeit und Schwerkraft), welche in insgesamt 51 Rätsel angewendet werden.
-Eine unterhaltsame Erzählweise, ähnlich wie der von Portal.
-Sprungeinlagen sind oftmals ungenau und enden im vorzeitigen Spieletod.




Nachdem Ihr Euren genialen, ebenso verrückten Onkel nach Jahren erneut besucht, scheint dieser nicht wie in jedem Jahr davor, Euch mit einer neuen unglaublichen Erfindung zu unterhalten. 

Stattdessen scheint er sich mit der Forschung von Dimensionen selbst eingesperrt zu haben, weshalb dieser Euch die Aufgabe überträgt, die drei Generatoren des Hauses anzuschalten und ihn so zu retten.

Quantum Conundrum - Der Portal Klon von der selbigen Erfinderin Kim Swift!

-Verschiedene Rätsel, welche stetig fordernder werden.
-Eine etwas sterile Spielewelt, mit recht wenig Details (viele Sofa und Tresore).
-Mit einer möglichen Bestzeit, sowie Sammelobjekten, kann ein zusätzlicher Anreiz in jedem Level entstehen.

Das Fazit zu Quantum Conundrum (Pc)

In den verschiedenen Level, müsst Ihr die vier Dimensionen einsetzen.
Die mysteriöse Katze IKE folgt Euch in jedes Level.
Das gesamte Haus des Onkels wurde den Rätseln entsprechend angepasst.
Mit der Flauschig-Dimension wird jeder Gegenstand federleicht.
Betätigt Schalter, um verschlossene Türen zu öffnen.
Im späteren Spielverlauf müsst Ihr Euch zusätzlichen Gefahren stellen.
Die Sprungeinlagen wirken oftmals frustrierend und erfordern Geschick.
Blockiert Laserstrahlen mit der Schwer-Dimension.
Nutzt die Dimensionen (Verlangsamen, Schwerkraft, Flauschig, Schwer) zum Lösen der verschiedenen Rätsel.

Spielspaß : 6

-Knobeln mit etwas Hirnschmalz
In Quantum Conundrum müsst Ihr Euer Geschick in insgesamt 51 verschiedenen Level beweisen.
So bekommt Ihr im Verlauf der gelösten Rätsel vier unterschiedliche Dimensionen, um die stetig steigenden Hürden zu bewältigen.
So stehen Euch unter anderem die Flauschig-Dimension, Schwer-Dimension, Zeit-Manipulation-Dimension und die Schwerkraft-Dimension zur Auswahl, mit denen oftmals das korrekte Timing in der Anwendung vorausgesetzt wird.
Die Rätsel bieten eine gelungene Herausforderung, wirken aber mit den Sprungeinlagen oftmals frustrierend.
Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Rätsels, marschiert Ihr stets durch einen ähnlich geklonten Korridor des Hauses und stellt Euch anschließend dem nächsten Rätsel, wobei besonders der Einfluss von Portal zu spüren ist.

-Spring in den Tod!
In Quantum Conundrum müsst Ihr gelegentlich Sprungeinlagen während der Rätsel absolvieren, welche besonders ärgerlich erscheinen.
Besonders negativ fällt hierbei die ungenaue Sprungweite auf, wodurch Stürze in den Tod entstehen.
Zwar sind die Kontrollpunkte fair gesetzt, dennoch wirkt die Wiederholung der jeweiligen Abschnitte nach kurzer Zeit Spaß bremsend.

-Wenn es glänzt, ist es wertvoll...

In den verschiedenen Level bei Quantum Conundrum und deren Abschnitten, gibt es unterschiedliche Sammlerstücke zu finden.
Insgesamt könnt Ihr 24 Blaupausen und kleine Roboter einsammeln, welche über die verschiedenen Level von IKE verteilt liegen.
Die Fundorte der Sammlerstücke sind oftmals durch kleinere Umwege zu erreichen.
So solltet Ihr den Fokus des offensichtlichen Rätsels kurzzeitig ignorieren, um in den jeweiligen Abschnitten erfolgreich suchen zu können.
Sollte Euch eines der Sammlerstücke dennoch fehlen, könnt Ihr in der Levelauswahl einsehen, welche bereits eingesammelt worden oder noch fehlen.

-Klassenbesser...In weniger als 12 Parsecs...

Um den Highscore in Quantum Conundrum zu erreichen, müsst Ihr jeden Level mit der minimalsten Anzahl an Dimensionswechsel und einer schnellen Abschlusszeit beenden.
So wird Euch wie bereits in Portal vorgegeben, in wie vielen Zügen das jeweilige Level abzuschließen ist.
Als kleinen Anreiz bieten die Erfolge einen erneuten Spieldurchgang, da so die Herausforderung um einiges anfordernder wirkt.

Design und Gameplay : 7

-Etwas mehr ins Detail gehen...
Die Grafik bei Quantum Conundrum wirkt direkt einladend, was besonders positiv durch den Comic-artigen Grafikstil entsteht.
Trotz der unterschiedlich gestalteten Levelareale, wirken diese mit der Zeit etwas steril, was nicht zuletzt an der geringen Auswahl an Objekten liegt.
So werden Euch zum Großteil Tresore, Stühle, Tische oder Sofas präsentiert, welche in die Rätsel miteinbezogen werden können.
Positiv fällt hierbei der Wechsel in die vier unterschiedlichen Dimensionen auf, welche im Stil durchaus ansprechend wirken.
So wird das gesamte Level mit einem rosa, weichen Filter in eine Flauschig-Dimension oder mit der Schwer-Dimension in eine metallische Welt umgestaltet.

-Bloß nicht springen!
Die Steuerung in Quantum Conundrum wirkt gut (hierbei wurde ein Gamepad verwendet), strauchelt aber bei den gelegentlichen Sprüngen mit seiner Präzision.
Mit dem teils knapp bemessenen Zeitfenster für die erfolgreiche Anwendung der Dimensionen, während der Rätsel, entsteht eine erzwungene Genauigkeit, welche selten auf Anhieb erreicht werden kann.
Leider entsteht so eine vorprogrammierte Frustration, welche sich im späteren Spielverlauf des Öfteren wiederholt.

-Die Melodien in der Villa

Die Musik in Quantum Conundrum begleitet Euch während der gesamten Rätsel und bietet stets ruhige und angenehme Melodien, welche kaum störend wirken.

-Der unfreundliche Onkel...

Die Synchronisation der Dialoge von Quantum Conundrum wirkt sehr gut, lässt sich hierbei ausschließlich in der englischen Sprachausgabe hören.
So wurde besonders Wert auf die kurzen Dialoge vor jedem neuen Rätsel gelegt, was gelegentlich die Erinnerung an GLaDOS erwecken soll, jedoch mit keinem vergleichbar sadistisch/sarkastischem Humor heranreichen kann.
Mit einigen Witzen kann zwar die bevorstehende Situation gelockert werden, dennoch wirkt der Humor Streckenweise flach und selten unterhaltend.

-Die Herausforderung eines Verrückten!

Während der Anfang noch recht leicht durchschaubare Rätsel bietet, müsst Ihr bereits ab dem ersten Drittel des Abenteuers mit den gegebenen Elementen der Dimensionen herum experimentieren.
Zwar sind oftmals die offensichtlichsten Lösungen die richtigen, dennoch gehört bei einigen das korrekte Timing und Geschick zum erfolgreichen Abschluss dazu.
So müsst Ihr Euch durch Laser manövrieren, Brücken aus flauschigen Kisten bauen, oder über Abgründe mit der verlangsamten Zeit springen.




Quantum Conundrum bietet einige Parallelen zu Portal aufgrund derselben Schöpferin Kim Swift, schwächelt aber mit seinem abgeschwächten Humor und den teils unfairen Sprungeinlagen bereits ab dem ersten Drittel des Abenteuers.
Geboten werden dennoch gute und abwechslungsreiche Knobeleien, welche mit einer zusätzlichen Möglichkeit der Bestzeit, für eine gelungene Herausforderung sorgen.
___________________________________________________________
Nun zu euch :
- Wie viele Punkte (1 =Sehr Schlecht - 20=Sehr gut) würdet Ihr dem Spiel geben?
- Einfach einen Kommentar mit Kritikpunkten schreiben (Positiv oder Negativ), ich bin gespannt was Ihr zu sagen habt.

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Hat Dir der Artikel gefallen? Lass es mich wissen und gib deine persönliche Punktezahl ab.
-Folge mir einfach und verpasse so keine neuen Posts-